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Beschreibung
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Johannes Vermeers Gemälde Brieflesendes Mädchen am offenen Fenster ist einem weltweiten Publikum vertraut und wird bewundert und verehrt. Die in den Jahren 2017 bis 2021 erfolgte Restaurierung hat sein Erscheinungsbild jedoch wesentlich verändert. Die spektakuläre Abnahme einer späteren Übermalung im Bildhintergrund brachte die Darstellung eines Liebesgottes ans Licht, der als Bild im Bild nun wieder mit der Figur der Briefleserin verknüpft werden muss. Dies legt eine neue, jahrhundertelang verdeckte Lesart des Gemäldes nahe: Der Liebesgott fungiert als bedeutungsschwerer Kommentar zur Szene, die der Betrachtende nun eindeutig als amouröse Situation wahrnimmt. Im Gemälde haben sich die Komposition, Licht- und Farbstimmung sowie Ausstrahlung grundlegend gewandelt.
Die vorliegende Publikation enthält Forschungs- und Untersuchungsergebnisse, die das restaurierte Gemälde aus der Sicht des in einem vierjährigen Projekt zusammenarbeitenden Teams europäischer und amerikanischer Institutionen aus den Bereichen Restauration, Naturwissenschaften, Kunstgeschichte, Mathematik und IT betrachten. Sie soll dazu beitragen, das Gemälde Vermeers noch umfassender zu beschreiben, den Prozess seiner Entstehung zu klären und die Dresdner Entscheidung zur Abnahme der späteren Übermalung für Fachkollegium und Öffentlichkeit transparent und nachvollziehbar zu machen.
Johannes Vermeers Gemälde Brieflesendes Mädchen am offenen Fenster ist einem weltweiten Publikum vertraut und wird bewundert und verehrt. Die in den Jahren 2017 bis 2021 erfolgte Restaurierung hat sein Erscheinungsbild jedoch wesentlich verändert. Die spektakuläre Abnahme einer späteren Übermalung im Bildhintergrund brachte die Darstellung eines Liebesgottes ans Licht, der als Bild im Bild nun wieder mit der Figur der Briefleserin verknüpft werden muss. Dies legt eine neue, jahrhundertelang verdeckte Lesart des Gemäldes nahe: Der Liebesgott fungiert als bedeutungsschwerer Kommentar zur Szene, die der Betrachtende nun eindeutig als amouröse Situation wahrnimmt. Im Gemälde haben sich die Komposition, Licht- und Farbstimmung sowie Ausstrahlung grundlegend gewandelt.
Die vorliegende Publikation enthält Forschungs- und Untersuchungsergebnisse, die das restaurierte Gemälde aus der Sicht des in einem vierjährigen Projekt zusammenarbeitenden Teams europäischer und amerikanischer Institutionen aus den Bereichen Restauration, Naturwissenschaften, Kunstgeschichte, Mathematik und IT betrachten. Sie soll dazu beitragen, das Gemälde Vermeers noch umfassender zu beschreiben, den Prozess seiner Entstehung zu klären und die Dresdner Entscheidung zur Abnahme der späteren Übermalung für Fachkollegium und Öffentlichkeit transparent und nachvollziehbar zu machen.
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Johannes Vermeers Gemälde Brieflesendes Mädchen am offenen Fenster ist einem weltweiten Publikum vertraut und wird bewundert und verehrt. Die in den Jahren 2017 bis 2021 erfolgte Restaurierung hat sein Erscheinungsbild jedoch wesentlich verändert. Die spektakuläre Abnahme einer späteren Übermalung im Bildhintergrund brachte die Darstellung eines Liebesgottes ans Licht, der als Bild im Bild nun wieder mit der Figur der Briefleserin verknüpft werden muss. Dies legt eine neue, jahrhundertelang verdeckte Lesart des Gemäldes nahe: Der Liebesgott fungiert als bedeutungsschwerer Kommentar zur Szene, die der Betrachtende nun eindeutig als amouröse Situation wahrnimmt. Im Gemälde haben sich die Komposition, Licht- und Farbstimmung sowie Ausstrahlung grundlegend gewandelt.
Die vorliegende Publikation enthält Forschungs- und Untersuchungsergebnisse, die das restaurierte Gemälde aus der Sicht des in einem vierjährigen Projekt zusammenarbeitenden Teams europäischer und amerikanischer Institutionen aus den Bereichen Restauration, Naturwissenschaften, Kunstgeschichte, Mathematik und IT betrachten. Sie soll dazu beitragen, das Gemälde Vermeers noch umfassender zu beschreiben, den Prozess seiner Entstehung zu klären und die Dresdner Entscheidung zur Abnahme der späteren Übermalung für Fachkollegium und Öffentlichkeit transparent und nachvollziehbar zu machen.
Johannes Vermeers Gemälde Brieflesendes Mädchen am offenen Fenster ist einem weltweiten Publikum vertraut und wird bewundert und verehrt. Die in den Jahren 2017 bis 2021 erfolgte Restaurierung hat sein Erscheinungsbild jedoch wesentlich verändert. Die spektakuläre Abnahme einer späteren Übermalung im Bildhintergrund brachte die Darstellung eines Liebesgottes ans Licht, der als Bild im Bild nun wieder mit der Figur der Briefleserin verknüpft werden muss. Dies legt eine neue, jahrhundertelang verdeckte Lesart des Gemäldes nahe: Der Liebesgott fungiert als bedeutungsschwerer Kommentar zur Szene, die der Betrachtende nun eindeutig als amouröse Situation wahrnimmt. Im Gemälde haben sich die Komposition, Licht- und Farbstimmung sowie Ausstrahlung grundlegend gewandelt.
Die vorliegende Publikation enthält Forschungs- und Untersuchungsergebnisse, die das restaurierte Gemälde aus der Sicht des in einem vierjährigen Projekt zusammenarbeitenden Teams europäischer und amerikanischer Institutionen aus den Bereichen Restauration, Naturwissenschaften, Kunstgeschichte, Mathematik und IT betrachten. Sie soll dazu beitragen, das Gemälde Vermeers noch umfassender zu beschreiben, den Prozess seiner Entstehung zu klären und die Dresdner Entscheidung zur Abnahme der späteren Übermalung für Fachkollegium und Öffentlichkeit transparent und nachvollziehbar zu machen.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2025 |
|---|---|
| Genre: | Geisteswissenschaften, Kunst, Musik |
| Rubrik: | Kunst & Musik |
| Thema: | Bildende Kunst |
| Medium: | Taschenbuch |
| Reihe: | Das restaurierte Meisterwerk |
| Inhalt: | 144 S. |
| ISBN-13: | 9783954987986 |
| ISBN-10: | 3954987988 |
| Sprache: | Deutsch |
| Herstellernummer: | 98-798 |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Redaktion: |
Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Gemäldegalerie Alte Meister
Neidhardt, Uta Schölzel, Christoph |
| Herausgeber: |
Staatliche Kunstsammlungen Dresden Gemäldegalerie Alte Meister/Uta Nei
dhardt/Christoph Schölzel |
| Hersteller: |
Sandstein Kultur
Sandstein Kultur GmbH |
| Verantwortliche Person für die EU: | Sandstein Verlag, Goetheallee 6, D-01309 Dresden, verlag@sandstein-kultur.de |
| Abbildungen: | 222 meist farbige Abbildungen |
| Maße: | 269 x 237 x 12 mm |
| Von/Mit: | Gemäldegalerie Alte Meister Staatliche Kunstsammlungen Dresden (u. a.) |
| Erscheinungsdatum: | 29.08.2025 |
| Gewicht: | 0,746 kg |