Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung
"Königin Luise" entwirft das Bild einer preußischen Herrscherin, deren Leben zwischen höfischer Repräsentation, familiärer Empfindsamkeit und den Erschütterungen der napoleonischen Zeit steht. Sophie Hoechstetter verbindet biographische Erzählung mit historischer Charakterstudie; ihr Stil ist klar, empathisch und von jener kulturgeschichtlichen Aufmerksamkeit geprägt, die private Gesten als Spiegel politischer Umbrüche liest. Im Kontext der populären historischen Frauenbiographik erscheint Luise nicht nur als nationale Ikone, sondern als widersprüchliche Persönlichkeit im Spannungsfeld von Pflicht, Gefühl und Staat. Sophie Hoechstetter, aus dem gebildeten literarischen Milieu des späten Kaiserreichs und der Weimarer Zeit hervorgegangen, galt als Erzählerin mit besonderem Interesse an weiblichen Lebensläufen und seelischer Entwicklung. Ihre Hinwendung zu Königin Luise dürfte aus der Verbindung von historischem Bildungsanspruch und dem Wunsch erwachsen sein, weibliche Handlungsspielräume innerhalb patriarchalischer Machtordnungen sichtbar zu machen. So schreibt sie Geschichte nicht als bloße Chronik, sondern als moralische und psychologische Deutung. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die eine zugleich zugängliche und reflektierte Annäherung an die preußische Erinnerungskultur suchen. Wer Luise jenseits von Denkmal und Legende verstehen möchte, findet hier eine anschauliche Darstellung, die historische Distanz mit erzählerischer Wärme verbindet und zur erneuten Prüfung eines wirkmächtigen Mythos einlädt.
"Königin Luise" entwirft das Bild einer preußischen Herrscherin, deren Leben zwischen höfischer Repräsentation, familiärer Empfindsamkeit und den Erschütterungen der napoleonischen Zeit steht. Sophie Hoechstetter verbindet biographische Erzählung mit historischer Charakterstudie; ihr Stil ist klar, empathisch und von jener kulturgeschichtlichen Aufmerksamkeit geprägt, die private Gesten als Spiegel politischer Umbrüche liest. Im Kontext der populären historischen Frauenbiographik erscheint Luise nicht nur als nationale Ikone, sondern als widersprüchliche Persönlichkeit im Spannungsfeld von Pflicht, Gefühl und Staat. Sophie Hoechstetter, aus dem gebildeten literarischen Milieu des späten Kaiserreichs und der Weimarer Zeit hervorgegangen, galt als Erzählerin mit besonderem Interesse an weiblichen Lebensläufen und seelischer Entwicklung. Ihre Hinwendung zu Königin Luise dürfte aus der Verbindung von historischem Bildungsanspruch und dem Wunsch erwachsen sein, weibliche Handlungsspielräume innerhalb patriarchalischer Machtordnungen sichtbar zu machen. So schreibt sie Geschichte nicht als bloße Chronik, sondern als moralische und psychologische Deutung. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die eine zugleich zugängliche und reflektierte Annäherung an die preußische Erinnerungskultur suchen. Wer Luise jenseits von Denkmal und Legende verstehen möchte, findet hier eine anschauliche Darstellung, die historische Distanz mit erzählerischer Wärme verbindet und zur erneuten Prüfung eines wirkmächtigen Mythos einlädt.
Details
Erscheinungsjahr: 2024
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Geschichte
Rubrik: Geisteswissenschaften
Thema: Lexika
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 208 S.
ISBN-13: 9788028375782
ISBN-10: 8028375782
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Hoechstetter, Sophie
Hersteller: Sharp Ink
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 11 mm
Von/Mit: Sophie Hoechstetter
Erscheinungsdatum: 15.05.2024
Gewicht: 0,29 kg
Artikel-ID: 129277418