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Beschreibung
Ostberlin, 1980. In einer angesehenen Klinik sterben mehrere Patienten kurz nach der Implantation eines Herzschrittmachers - ohne erkennbare Ursache. Kommissar Karl Bircher beginnt zu ermitteln. Alles scheint regelkonform: keine Komplikationen, keine Hinweise auf Kunstfehler. Doch je tiefer Bircher gräbt, desto seltsamer wird der Fall. Und Bircher gibt sich mit naheliegenden Erklärungen nicht zufrieden. Als ein weiterer Mann stirbt, kommt ihm ein ungeheurer Verdacht: Könnte jemand gezielt Patienten mit Herzschrittmachern ins Visier genommen haben? Die Spur führt in den hochsensiblen Klinikbetrieb, wo medizinische Routine, Technik und Täuschung mysteriös ineinandergreifen. Doch wie weist man einen Mord nach, wenn alles nach einem natürlichen Tod aussieht?

Schrittfehler erzählt von den Grauzonen zwischen Technik und Verantwortung, von einem System, das Fehler nicht eingestehen darf - und von einem Ermittler, der an der Schwelle zwischen Pflicht und Wahrheit steht. Richard Grosse zeichnet ein präzises Bild des medizinischen Alltags in der späten DDR - und öffnet den Blick auf Fragen, die weit über die damalige Zeit hinausweisen: Was passiert, wenn Technologie zur Waffe wird? Und wer schützt uns, wenn die Beweislage versagt?
Ostberlin, 1980. In einer angesehenen Klinik sterben mehrere Patienten kurz nach der Implantation eines Herzschrittmachers - ohne erkennbare Ursache. Kommissar Karl Bircher beginnt zu ermitteln. Alles scheint regelkonform: keine Komplikationen, keine Hinweise auf Kunstfehler. Doch je tiefer Bircher gräbt, desto seltsamer wird der Fall. Und Bircher gibt sich mit naheliegenden Erklärungen nicht zufrieden. Als ein weiterer Mann stirbt, kommt ihm ein ungeheurer Verdacht: Könnte jemand gezielt Patienten mit Herzschrittmachern ins Visier genommen haben? Die Spur führt in den hochsensiblen Klinikbetrieb, wo medizinische Routine, Technik und Täuschung mysteriös ineinandergreifen. Doch wie weist man einen Mord nach, wenn alles nach einem natürlichen Tod aussieht?

Schrittfehler erzählt von den Grauzonen zwischen Technik und Verantwortung, von einem System, das Fehler nicht eingestehen darf - und von einem Ermittler, der an der Schwelle zwischen Pflicht und Wahrheit steht. Richard Grosse zeichnet ein präzises Bild des medizinischen Alltags in der späten DDR - und öffnet den Blick auf Fragen, die weit über die damalige Zeit hinausweisen: Was passiert, wenn Technologie zur Waffe wird? Und wer schützt uns, wenn die Beweislage versagt?
Über den Autor
Vom Molekularbiologen zum Kriminalromanautor

Richard Grosse wurde 1944 in London geboren. Seine Mutter, jü­di­scher Her­kunft, flüchtete 1938 aus Wien nach London; sein Vater entkam im selben Jahr dem natio­nal­sozia­lis­tischen Terror in Deutschland, wo er als anti­fa­schis­ti­scher Wider­stands­kämpfer interniert war. Zwei Jahre nach Kriegsende kehrte die Familie zurück auf deutschen Boden - nach Berlin, das seither Grosses Lebensmittelpunkt geblieben ist.

Nach dem Abitur führte ihn sein Weg in den Osten, an die renommierte Lomonossow-Uni­ver­sität in Moskau, wo er sein Chemie­stu­dium ab­sol­vierte. Zurück in der DDR begann er 1969 seine wissen­schaft­liche Laufbahn: Promotion, Habi­li­tation, Pro­fes­sur - 1983 wurde er Professor für Biochemie. Seine For­schungs­ar­bei­ten fanden inter­na­tional Aner­ken­nung: 1991 wurde er vom National Insti­tutes of Health in Washington D.C. zum 'Scholar-in-Residence' am Fogarty Inter­na­tional Center ernannt.

In den USA reifte dann auch der Entschluss, unter­neh­me­risch tätig zu werden. Wieder zurück in Berlin, gründete er 1994 das Institut für Medi­zi­ni­sche Molekular­diagnos­tik. Was folgte, war der Aufbau eines der führenden humangenetischen Labore der Stadt. 2017, nach über zwei Jahr­zehn­ten als Ge­schäfts­führer, trat Richard Grosse zurück - und auf eine ganz neue Bühne.

Schon während seiner wissenschaftlichen und unternehmerischen Jahre schrieb er Krimi­nal­romane. Was als Ausgleich begann, wurde zur Berufung. Seit seinem Aus­schei­den aus der Geschäfts­führung widmet er sich ganz dem Schreiben - und schenkt uns seither Romane, in denen sich Lebens­er­fah­rung, politi­sche Ge­schich­te und lite­ra­rischer Instinkt auf span­nende Weise ver­binden.

Seine Romane Mordshochhaus, Russengold, Schrittfehler und Mord unter Komplizen wurden 2025 in überarbeiteter Neu­auflage im Vigilia-Ver­lag veröffent­licht. Aus Liebe sterben ist zur Buch­messe 2025 als Neu­er­schei­nung ver­öffent­licht.

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Nach Stationen bei Bild und Heimat sowie dem Jaron Verlag erscheinen seine Werke nun exklusiv im Vigilia-Verlag - ergänzt um neue Texte, sorgfältig über­ar­beitet und mit einem frischen verle­ge­rischen Blick auf das Werk eines Autors, der in seinen Kri­mi­nal­ro­manen die Brüche und Prä­gun­gen Ost­berlins ebenso ein­drück­lich erzählt wie die ge­sell­schaft­lichen Um­brüche im wie­der­ver­einig­ten Deutschland.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Genre: Belletristik, Krimis & Thriller
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Titelzusatz: Ostberlin 1980: Als in einer Klinik mehrere Patienten nach Herzschrittmacher-Operationen sterben, stößt Kommissar Bircher auf ein Netz aus Technik, Täuschung und tödlichen Fragen.
Inhalt: 400 S.
ISBN-13: 9783982664866
ISBN-10: 3982664861
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Grosse, Richard
Redaktion: Vigilia-Verlag UG
Herausgeber: Vigilia-Verlag UG
Auflage: 3. Auflage
Hersteller: tredition
Vigilia-Verlag GmbH
Verantwortliche Person für die EU: tredition GmbH, Heinz-Beusen-Stieg 5, D-22926 Ahrensburg, operations@tredition.com
Maße: 190 x 125 x 28 mm
Von/Mit: Richard Grosse
Erscheinungsdatum: 02.09.2025
Gewicht: 0,442 kg
Artikel-ID: 133941341