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Beschreibung
Einleitung (Anfang):

Kann 'Sprechen über Technik' etwas sein, das selbst Geschichte hat, oder ist der "Verlauf" des Sprechens über Technik immer nur Begleiterscheinung "anderer" Geschichte? Gesetzt, es gäbe sie, dann wäre die Frage: Von wann bis wann will man sie erzählen? Wo doch 'Technik' seit Urgedenken zum Menschsein gehört und Menschen sich schon immer darüber austauschten. Betrachtet werden soll im Folgenden nur jene Zeitspanne, da man von "moderner" industrieller Technik spricht und nicht etwa jene Jahrhunderte oder Jahrtausende zuvor, die man mit "natürliche Technik" übertiteln könnte. (Etwa weil sie betrieben wurde durch die Kraft der Nutztiere, oder weil sie die Werkstoffe vornehmlich aus dem gegebenen Bestand der umgebenden Natur entnahm.) Im strengeren Sinne ist die Wortbildung 'Techn-ik' selber erst ein Abkömmling der Epoche der Neuzeit. (Interessant wäre, diese Schreibweise 'Techn-ik' im Schriftlichen ab jetzt beizubehalten, um damit jene im Zuge der Neuzeit entstandene charakteristische "Gestalt" der modernen Zeit, die neben anderen, früheren, bzw. möglichen anderen, zukünftigen, Gestalten steht, zu markieren. Es zöge freilich Irritation nach sich, so dass es vorläufig, und auch in dieser hier vorliegenden Arbeit, bei der gegenwärtig "vertrauten" Schreibweise dieses Wortes, also bei 'Technik', bleiben soll. Insofern geht es im Folgenden um 'Technik' und um eine Geschichte über das Sprechen, das hierdurch aufkam.) Man sieht die Kürze der betreffenden Zeitspanne: Gerade einmal 150 bis 200 Jahre sind es. Im deutschsprachigen Raum gibt es den entscheidenden Aufschwung hinein in die Ära der industriellen Technik etwa ab Mitte des 19. Jahrhunderts. Zuvor, bis in die Goethezeit, blieben die Wirtschaftsstrukturen noch weitgehend ländlich agrarisch und damit feudalistisch geprägt, obgleich freilich ein J. Watt das Prinzip der Dampfmaschine bereits ein Jahrhundert zuvor gefunden hatte.
Es soll nur eine bestimmte Art und Weise des 'Sprechens über Technik' betrachtet werden. Nicht jedes 'Sprechen über Technik' im Sinne 'Sich-Austauschen über irgendeine Maschine oder Anlage' ist von Interesse. Eine Eingrenzung wird von Nöten sein. Zuallererst aber ist zu fragen: Inwiefern haben wir gegenwärtig einen verlässlichen Begriff, was Geschichte heute kennzeichnet oder ausmacht? Mit diesem letzten Punkt sollen die Ausführungen beginnen.
Der spezifische Blickwinkel lautet also:
Konturen einer Geschichte des Sprechens über Technik
Einleitung (Anfang):

Kann 'Sprechen über Technik' etwas sein, das selbst Geschichte hat, oder ist der "Verlauf" des Sprechens über Technik immer nur Begleiterscheinung "anderer" Geschichte? Gesetzt, es gäbe sie, dann wäre die Frage: Von wann bis wann will man sie erzählen? Wo doch 'Technik' seit Urgedenken zum Menschsein gehört und Menschen sich schon immer darüber austauschten. Betrachtet werden soll im Folgenden nur jene Zeitspanne, da man von "moderner" industrieller Technik spricht und nicht etwa jene Jahrhunderte oder Jahrtausende zuvor, die man mit "natürliche Technik" übertiteln könnte. (Etwa weil sie betrieben wurde durch die Kraft der Nutztiere, oder weil sie die Werkstoffe vornehmlich aus dem gegebenen Bestand der umgebenden Natur entnahm.) Im strengeren Sinne ist die Wortbildung 'Techn-ik' selber erst ein Abkömmling der Epoche der Neuzeit. (Interessant wäre, diese Schreibweise 'Techn-ik' im Schriftlichen ab jetzt beizubehalten, um damit jene im Zuge der Neuzeit entstandene charakteristische "Gestalt" der modernen Zeit, die neben anderen, früheren, bzw. möglichen anderen, zukünftigen, Gestalten steht, zu markieren. Es zöge freilich Irritation nach sich, so dass es vorläufig, und auch in dieser hier vorliegenden Arbeit, bei der gegenwärtig "vertrauten" Schreibweise dieses Wortes, also bei 'Technik', bleiben soll. Insofern geht es im Folgenden um 'Technik' und um eine Geschichte über das Sprechen, das hierdurch aufkam.) Man sieht die Kürze der betreffenden Zeitspanne: Gerade einmal 150 bis 200 Jahre sind es. Im deutschsprachigen Raum gibt es den entscheidenden Aufschwung hinein in die Ära der industriellen Technik etwa ab Mitte des 19. Jahrhunderts. Zuvor, bis in die Goethezeit, blieben die Wirtschaftsstrukturen noch weitgehend ländlich agrarisch und damit feudalistisch geprägt, obgleich freilich ein J. Watt das Prinzip der Dampfmaschine bereits ein Jahrhundert zuvor gefunden hatte.
Es soll nur eine bestimmte Art und Weise des 'Sprechens über Technik' betrachtet werden. Nicht jedes 'Sprechen über Technik' im Sinne 'Sich-Austauschen über irgendeine Maschine oder Anlage' ist von Interesse. Eine Eingrenzung wird von Nöten sein. Zuallererst aber ist zu fragen: Inwiefern haben wir gegenwärtig einen verlässlichen Begriff, was Geschichte heute kennzeichnet oder ausmacht? Mit diesem letzten Punkt sollen die Ausführungen beginnen.
Der spezifische Blickwinkel lautet also:
Konturen einer Geschichte des Sprechens über Technik
Über den Autor
Roger Eckart, Jahrgang 1969, ist hauptberuflich als Programmierer tätig. Neben dem Beruf absolvierte er ein Studium der Philosophie, Geschichte und Literaturwissenschaft in Berlin und Hagen. Schwerpunkte sind: Techniktheorie und Wirtschaftsphilosophie. 2020 Publikation im Bereich Wirtschaftsphilosophie.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Belletristik, Lyrik & Dramatik
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 96 S.
ISBN-13: 9783866380790
ISBN-10: 3866380798
Sprache: Deutsch
Einband: Klappenbroschur
Autor: Eckart, Roger
Redaktion: Dielmann, Axel
Herausgeber: Axel Dielmann
Hersteller: Dielmann Axel Verlag
Verantwortliche Person für die EU: Axel Dielmann Verlag KG, Donnersbergstr. 12, D-60528 Frankfurt am Main, neugier@dielmann-verlag.de
Maße: 220 x 139 x 12 mm
Von/Mit: Roger Eckart
Erscheinungsdatum: 29.06.2026
Gewicht: 0,166 kg
Artikel-ID: 135975531

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