Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung
"Kritik der künstlichen Vernunft" - unter diesem Titel legt Jan Juhani Steinmann eine Techniktheologie vor, die die digitale Transformation aus der Perspektive des Christentums untersucht. Statt eines Paradigmas der Humanität, das über eine Dauer von 6000 Jahren den Selbst- und Weltbezug des Menschen bestimmt hat, bahnt sich heute mit immer größerer Macht ein Paradigma der Trans-Humanität an. Es trachtet mit technologischen Mitteln ein neues Verständnis von Welt und Mensch zu etablieren.
Das rein Menschliche wird darin grosso modo durch das Technische ersetzt oder in eine fluide Fusion beider versetzt. Anstelle von Metaphysik tritt so eine materialistische Machbarkeitsideologie, anstelle der Kultivierung die Optimierung, anstelle des Verstehens die Information, anstelle der Urteilskraft die Automatisierung - und anstelle des alten Schöpfergottes ein neuer Gott, ein neopaganer Götze, Ausdruck der Selbstverherrlichung des Menschen. Charakterisiert wird diese Wende durch Begriffe wie Hightech, Human Enhancement, Big Data, Singularität und Künstliche Intelligenz. Es ist offenkundig, dass dieser Epochenbruch nicht nur das bisherige Verständnis der Humanitas in Frage stellt, sondern das gesamte Christentum als jene Religion, die sich zum Menschensohn bekennt.
In zwölf "Menetekeln" analysiert der Autor die menschliche und die technische Vernunft und scheidet sie voneinander, doch stets, um auf die Ratio eines dritten Paradigmas hinzuarbeiten: das Paradigma der Theo-Humanität. In diesem spricht sich die Poesie einer göttlichen Vernunft aus, welche das ursprüngliche, aber oft verkannte Ziel des Christentums andeutet: die "Theosis" - die Vergöttlichung des Menschen also, und zwar allein durch Gottes Gnaden und nicht durch die Phantasmagorien eines technozentrischen Willens zur Macht!
"Kritik der künstlichen Vernunft" - unter diesem Titel legt Jan Juhani Steinmann eine Techniktheologie vor, die die digitale Transformation aus der Perspektive des Christentums untersucht. Statt eines Paradigmas der Humanität, das über eine Dauer von 6000 Jahren den Selbst- und Weltbezug des Menschen bestimmt hat, bahnt sich heute mit immer größerer Macht ein Paradigma der Trans-Humanität an. Es trachtet mit technologischen Mitteln ein neues Verständnis von Welt und Mensch zu etablieren.
Das rein Menschliche wird darin grosso modo durch das Technische ersetzt oder in eine fluide Fusion beider versetzt. Anstelle von Metaphysik tritt so eine materialistische Machbarkeitsideologie, anstelle der Kultivierung die Optimierung, anstelle des Verstehens die Information, anstelle der Urteilskraft die Automatisierung - und anstelle des alten Schöpfergottes ein neuer Gott, ein neopaganer Götze, Ausdruck der Selbstverherrlichung des Menschen. Charakterisiert wird diese Wende durch Begriffe wie Hightech, Human Enhancement, Big Data, Singularität und Künstliche Intelligenz. Es ist offenkundig, dass dieser Epochenbruch nicht nur das bisherige Verständnis der Humanitas in Frage stellt, sondern das gesamte Christentum als jene Religion, die sich zum Menschensohn bekennt.
In zwölf "Menetekeln" analysiert der Autor die menschliche und die technische Vernunft und scheidet sie voneinander, doch stets, um auf die Ratio eines dritten Paradigmas hinzuarbeiten: das Paradigma der Theo-Humanität. In diesem spricht sich die Poesie einer göttlichen Vernunft aus, welche das ursprüngliche, aber oft verkannte Ziel des Christentums andeutet: die "Theosis" - die Vergöttlichung des Menschen also, und zwar allein durch Gottes Gnaden und nicht durch die Phantasmagorien eines technozentrischen Willens zur Macht!
Über den Autor
Jan Juhani Steinmann ist Philosoph, Dichter und Theologe. Er wurde in Bern geboren und lebt zur Zeit in Wien. Er hat Philosophie, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Politikwissenschaft sowie Theologie in Zürich, Berlin, St. Andrews, Heidelberg, Rom, Paris und Cambridge studiert. In Wien hat er in Philosophie promoviert. 2022 begründete er mit Robert König das Kollektiv "Omnibus Omnia", das sich in den Schnittbereichen von Philosophie, Kunst und Religion bewegt.
Zuletzt erschienen: Das Vorfaltenlicht. Die Alpen und das Valley (Gedichte, 2025), Corvus Albus (Roman, 2024), Ästhetik des Ungehorsams. Interventionen im digitalen Zeitalter (2024, zusammen mit Albert C. Eibl).
Details
Empfohlen (von): 16
Erscheinungsjahr: 2025
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Religion & Theologie
Religion: Christentum
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Reihe: Bedenken und Besinnen
Inhalt: 462 S.
ISBN-13: 9783942605427
ISBN-10: 3942605422
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 70-542
Einband: Klappenbroschur
Autor: Steinmann, Jan Juhani
Hersteller: Lepanto Verlag OHG
Verantwortliche Person für die EU: Lepanto Verlag OHG, Dr. Ansgar Sonntag, Mühlweg 37, D-90607 Rückersdorf, info@lepanto-verlag.de
Abbildungen: Fotografien
Maße: 205 x 139 x 33 mm
Von/Mit: Jan Juhani Steinmann
Erscheinungsdatum: 02.12.2025
Gewicht: 0,612 kg
Artikel-ID: 134355461

Ähnliche Produkte