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Beschreibung
Wie die Maschinen »lebendig« werden. Lebhafte Artefakte bietet uberraschende Einblicke in eine der wirkmächtigsten Strömungen der jungeren Wissenschaftsgeschichte.

In den 1960er Jahren gelang es den Forschern des Biological Computer Laboratory an der University of Illinois, die »Lebendigkeit« von Maschinen als einen Effekt institutioneller und forschungspolitischer Kontexte zu inszenieren. Es ging um die Konstruktion »biologischer «, die sich an Vorbildern aus der Natur orientierten. Das Ergebnis waren »kunstliche Sinnesorgane«, »neuronale Netze«, »selbstorganisierende Automaten« und damit Vorläufer heutiger Roboter und Computerprogramme aus dem Bereich der Kunstlichen Intelligenz. Der Direktor des Labors, der österreichische
Physiker Heinz von Foerster, brachte hier ein Forschungsprogramm auf den Weg, das in der jungeren Wissenschaftsgeschichte seinesgleichen sucht. Während der Computer in der Fruhphase der Kybernetik vor allem als Modell und Metapher eine Rolle spielte, wurde an Foersters Labor tatsächlich mit Maschinen gearbeitet.
Jan Muggenburg legt die kulturellen, philosophischen und politischen Hintergrunde dieser Zusammenhänge offen. Indem es den Nachlass des Labors im Archiv der University of Illinois erschließt, fugt sein Buch der Geschichte der Kybernetik ein neues Kapitel hinzu.
Wie die Maschinen »lebendig« werden. Lebhafte Artefakte bietet uberraschende Einblicke in eine der wirkmächtigsten Strömungen der jungeren Wissenschaftsgeschichte.

In den 1960er Jahren gelang es den Forschern des Biological Computer Laboratory an der University of Illinois, die »Lebendigkeit« von Maschinen als einen Effekt institutioneller und forschungspolitischer Kontexte zu inszenieren. Es ging um die Konstruktion »biologischer «, die sich an Vorbildern aus der Natur orientierten. Das Ergebnis waren »kunstliche Sinnesorgane«, »neuronale Netze«, »selbstorganisierende Automaten« und damit Vorläufer heutiger Roboter und Computerprogramme aus dem Bereich der Kunstlichen Intelligenz. Der Direktor des Labors, der österreichische
Physiker Heinz von Foerster, brachte hier ein Forschungsprogramm auf den Weg, das in der jungeren Wissenschaftsgeschichte seinesgleichen sucht. Während der Computer in der Fruhphase der Kybernetik vor allem als Modell und Metapher eine Rolle spielte, wurde an Foersters Labor tatsächlich mit Maschinen gearbeitet.
Jan Muggenburg legt die kulturellen, philosophischen und politischen Hintergrunde dieser Zusammenhänge offen. Indem es den Nachlass des Labors im Archiv der University of Illinois erschließt, fugt sein Buch der Geschichte der Kybernetik ein neues Kapitel hinzu.
Über den Autor
Jan Müggenburg ist Juniorprofessur für Medien- und Wissenschaftsgeschichte an der Leuphana Universität Lüneburg.
Details
Erscheinungsjahr: 2018
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Medienwissenschaften, Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Rubrik: Wissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 380 S.
ISBN-13: 9783835391031
ISBN-10: 3835391038
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Müggenburg, Jan
Hersteller: Konstanz University Press
Verantwortliche Person für die EU: Wallstein Verlag GmbH, Geiststr. 11, D-37073 Göttingen, info@wallstein-verlag.de
Maße: 231 x 156 x 28 mm
Von/Mit: Jan Müggenburg
Erscheinungsdatum: 04.04.2018
Gewicht: 0,644 kg
Artikel-ID: 111246560