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Beschreibung
Held:innen haben ein Geschlecht. Das Buch untersucht, wie sie in und auf Geschlechterordnungen wirken. Es problematisiert die maskulinen Dimensionen des Heroischen.Helden sind Männer, Heldinnen sind Frauen - so binär, so banal, so prekär: Einerseits geraten Heroisierungen jenseits der geschlechtlichen Binarität gar nicht in den Blick, andererseits lässt sich feststellen, dass die Potenziale des Heroischen nicht gleich verteilt sind. Für binäre Geschlechter scheinen unterschiedliche Paradigmen zu gelten, wenn Helden beispielsweise sich vor allem durch aktive Gewalt auszeichnen, Heldinnen aber durch passive Selbstopfer. Wenn man in die Vergangenheit zurückblickt, sind heroische Erzählungen zudem überwiegend von Männern dominiert. Dass sie Männer sind, scheint meist nicht erwähnenswert. Held:innen sind dagegen geschlechtlich markiert und fordern die Grenzen binärer Geschlechterordnungen [...] zeigen die Verknüpfung von Maskulinität und Heldentum einerseits auf, andererseits problematisieren wir sie. Unsere Überlegungen bleiben daher nicht bei Männern und Helden stehen, sondern verstehen sich als feministische Dekonstruktion von singulärem männlichem Heldentum. Anhand von empirischen Fallbeispielen werden vertiefende Einblicke in die Verbindung des Heroischen mit Maskulinität, Normativität von Männlichkeiten, Marginalisierungen von Männern, Grenzüberschreitungen von Frauen sowie subversiven queeren Feminismen [...] Beiträgen von: Andreas Plackinger, Vera Marstaller, Rebecca Heinrich, Joachim Grage, Olmo Gölz und Cornelia Brink.
Held:innen haben ein Geschlecht. Das Buch untersucht, wie sie in und auf Geschlechterordnungen wirken. Es problematisiert die maskulinen Dimensionen des Heroischen.Helden sind Männer, Heldinnen sind Frauen - so binär, so banal, so prekär: Einerseits geraten Heroisierungen jenseits der geschlechtlichen Binarität gar nicht in den Blick, andererseits lässt sich feststellen, dass die Potenziale des Heroischen nicht gleich verteilt sind. Für binäre Geschlechter scheinen unterschiedliche Paradigmen zu gelten, wenn Helden beispielsweise sich vor allem durch aktive Gewalt auszeichnen, Heldinnen aber durch passive Selbstopfer. Wenn man in die Vergangenheit zurückblickt, sind heroische Erzählungen zudem überwiegend von Männern dominiert. Dass sie Männer sind, scheint meist nicht erwähnenswert. Held:innen sind dagegen geschlechtlich markiert und fordern die Grenzen binärer Geschlechterordnungen [...] zeigen die Verknüpfung von Maskulinität und Heldentum einerseits auf, andererseits problematisieren wir sie. Unsere Überlegungen bleiben daher nicht bei Männern und Helden stehen, sondern verstehen sich als feministische Dekonstruktion von singulärem männlichem Heldentum. Anhand von empirischen Fallbeispielen werden vertiefende Einblicke in die Verbindung des Heroischen mit Maskulinität, Normativität von Männlichkeiten, Marginalisierungen von Männern, Grenzüberschreitungen von Frauen sowie subversiven queeren Feminismen [...] Beiträgen von: Andreas Plackinger, Vera Marstaller, Rebecca Heinrich, Joachim Grage, Olmo Gölz und Cornelia Brink.
Details
Erscheinungsjahr: 2024
Genre: Geschichte
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Buch
Inhalt: 346 S.
ISBN-13: 9783835357068
ISBN-10: 3835357069
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Redaktion: DFG-Sonderforschungsbereich ( 948)
Herausgeber: DFG-Sonderforschungsbereich 948
Hersteller: Wallstein
Verantwortliche Person für die EU: Wallstein Verlag GmbH, Geiststr. 11, D-37073 Göttingen, info@wallstein-verlag.de
Abbildungen: mit 28 z.T. farb. Abb.
Maße: 28 x 150 x 230 mm
Von/Mit: DFG-Sonderforschungsbereich
Erscheinungsdatum: 27.11.2024
Gewicht: 0,594 kg
Artikel-ID: 129081990

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