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Beschreibung
Stefan Zweigs "Marie Antoinette" ist keine bloße Hofchronik, sondern eine psychologisch geschärfte Biographie einer Frau, die aus dynastischer Zweckmäßigkeit nach Frankreich gelangt und im Mahlstrom der Revolution zur tragischen Symbolfigur wird. Zweig verfolgt ihren Weg von der unbeschwerten Erzherzogin über die oft missverstandene Königin bis zur Gefangenen des Temple. Sein Stil verbindet erzählerische Spannung, essayistische Deutung und historische Anschaulichkeit; im Kontext der Zwischenkriegsbiographik steht das Werk für eine humanistische Geschichtsschreibung, die Charakter, Zufall und politische Gewalt zusammendenkt. Zweig, 1881 in Wien geboren, war ein europäischer Intellektueller jüdischer Herkunft, Kosmopolit und genauer Beobachter seelischer Ausnahmezustände. Seine Herkunft aus der untergehenden Habsburgerwelt, seine Faszination für Schicksalsmomente und seine Erfahrung politischer Erschütterung dürften seinen Blick auf Marie Antoinette geprägt haben: Er erkennt in ihr weniger ein Monster der Geschichte als einen durchschnittlichen Menschen, den die Ereignisse überfordern und zugleich verwandeln. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die historische Biographie als literarische Erkenntnisform schätzen. Zweig macht die Französische Revolution nicht einfacher, aber menschlich begreifbarer: ein eindringliches Porträt von Macht, Schuld, Reifung und Würde im Angesicht des Untergangs.
Stefan Zweigs "Marie Antoinette" ist keine bloße Hofchronik, sondern eine psychologisch geschärfte Biographie einer Frau, die aus dynastischer Zweckmäßigkeit nach Frankreich gelangt und im Mahlstrom der Revolution zur tragischen Symbolfigur wird. Zweig verfolgt ihren Weg von der unbeschwerten Erzherzogin über die oft missverstandene Königin bis zur Gefangenen des Temple. Sein Stil verbindet erzählerische Spannung, essayistische Deutung und historische Anschaulichkeit; im Kontext der Zwischenkriegsbiographik steht das Werk für eine humanistische Geschichtsschreibung, die Charakter, Zufall und politische Gewalt zusammendenkt. Zweig, 1881 in Wien geboren, war ein europäischer Intellektueller jüdischer Herkunft, Kosmopolit und genauer Beobachter seelischer Ausnahmezustände. Seine Herkunft aus der untergehenden Habsburgerwelt, seine Faszination für Schicksalsmomente und seine Erfahrung politischer Erschütterung dürften seinen Blick auf Marie Antoinette geprägt haben: Er erkennt in ihr weniger ein Monster der Geschichte als einen durchschnittlichen Menschen, den die Ereignisse überfordern und zugleich verwandeln. Dieses Buch empfiehlt sich Lesern, die historische Biographie als literarische Erkenntnisform schätzen. Zweig macht die Französische Revolution nicht einfacher, aber menschlich begreifbarer: ein eindringliches Porträt von Macht, Schuld, Reifung und Würde im Angesicht des Untergangs.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2023 |
|---|---|
| Fachbereich: | Allgemeines |
| Genre: | Geschichte, Importe |
| Rubrik: | Geisteswissenschaften |
| Thema: | Lexika |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 268 S. |
| ISBN-13: | 9788028350284 |
| ISBN-10: | 8028350283 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Zweig, Stefan |
| Hersteller: | Sharp Ink |
| Verantwortliche Person für die EU: | Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com |
| Maße: | 229 x 152 x 15 mm |
| Von/Mit: | Stefan Zweig |
| Erscheinungsdatum: | 03.12.2023 |
| Gewicht: | 0,393 kg |