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Beschreibung
Eine junge Frau, 19 Jahre alt und Freiwillige beim Roten Kreuz, wird an der Front bei Tabachmela getötet und in einem Massengrab beerdigt. Erst drei Jahre zuvor, am 26. Mai 1918, war die Demokratische Republik Georgien gegründet worden, die modernen europäischen Parlamentarismus und georgische Tradition vereinte. Briefmarken und Banknoten zeigten eine
bewaffnete Frau, ein Bild, das zum Inbegriff der georgischen Unabhängigkeitsidee wurde. Maro Makaschwili, die junge Frau, wurde nach ihrem Tod im Jahr 1921 zum Symbol für die Tragödie, die die sowjetische Besatzung für das freie, unabhängige Georgien bedeutete. Den sowjetischen Besatzern war das Gedenken ein Dorn im Auge, die Erinnerung an die Toten und das Georgien, für das sie gekämpft hatten, konnte kaum schnell genug ausgelöscht werden. Doch Maros Tagebuch hat überlebt. Und jetzt, ein Jahrhundert später, steht das Land wieder am Scheideweg. Die Texte einer jungen Frau inspirieren heute mehr und mehr junge Menschen, die von einem modernen, traditionsbewussten und fortschrittlichen Georgien träumen. Im Jahr 2017 wurde Maro Makaschwili posthum als erste georgische Nationalheldin geehrt. Und gerade junge Frauen sehen in ihr auch eine feministische Vorreiterin. Wie Nina und Natalia, die beiden jungen Protagonistinnen von Maro - neben der historischen Maro Makaschwili selbst.
Eine junge Frau, 19 Jahre alt und Freiwillige beim Roten Kreuz, wird an der Front bei Tabachmela getötet und in einem Massengrab beerdigt. Erst drei Jahre zuvor, am 26. Mai 1918, war die Demokratische Republik Georgien gegründet worden, die modernen europäischen Parlamentarismus und georgische Tradition vereinte. Briefmarken und Banknoten zeigten eine
bewaffnete Frau, ein Bild, das zum Inbegriff der georgischen Unabhängigkeitsidee wurde. Maro Makaschwili, die junge Frau, wurde nach ihrem Tod im Jahr 1921 zum Symbol für die Tragödie, die die sowjetische Besatzung für das freie, unabhängige Georgien bedeutete. Den sowjetischen Besatzern war das Gedenken ein Dorn im Auge, die Erinnerung an die Toten und das Georgien, für das sie gekämpft hatten, konnte kaum schnell genug ausgelöscht werden. Doch Maros Tagebuch hat überlebt. Und jetzt, ein Jahrhundert später, steht das Land wieder am Scheideweg. Die Texte einer jungen Frau inspirieren heute mehr und mehr junge Menschen, die von einem modernen, traditionsbewussten und fortschrittlichen Georgien träumen. Im Jahr 2017 wurde Maro Makaschwili posthum als erste georgische Nationalheldin geehrt. Und gerade junge Frauen sehen in ihr auch eine feministische Vorreiterin. Wie Nina und Natalia, die beiden jungen Protagonistinnen von Maro - neben der historischen Maro Makaschwili selbst.
Über den Autor
Die Autorin Salome Benidze wurde 1986 im georgischen Kutaisi geboren und studierte Journalismus und Politologie in Tbilissi, Vilnius und Thessaloniki. 2012 wurde sie mit dem SABA Literaturpreis für das beste Debüt ausgezeichnet, 2016 für "Die Stadt auf dem Wasser" mit dem Tsinandali-Preis für die beste Prosasammlung. Salome Benidze engagiert sich für Frauenrechte und arbeitet für den United Nations Population Fund in Tbilissi.
Die Illustratorin Tatia Nadareischwili wurde 1988 in Tbilissi geboren, studierte Illustration und Grafische Gestaltung und lebt als Illustratorin in Tbilissi. Ihr Buch "Tina hat Mut" (Baobab Books) wurde 2021 mit dem Troisdorfer Bilderbuchpreis ausgezeichnet.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Genre: Belletristik, Lyrik & Dramatik
Rubrik: Belletristik
Medium: Buch
Inhalt: 64 S.
ISBN-13: 9783949302329
ISBN-10: 3949302328
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Autor: Benidze, Salome
Illustrator: Nadareischwili, Tatia
Übersetzung: Guruli, Iunona
Hersteller: Aviva
AvivA Britta Jürgs GmbH
Verantwortliche Person für die EU: AvivA Britta Jürgs GmbH, Britta Jürgs, Emdener Str. 33, D-10551 Berlin, info@aviva-verlag.de
Maße: 184 x 152 x 9 mm
Von/Mit: Salome Benidze
Erscheinungsdatum: 12.11.2025
Gewicht: 0,222 kg
Artikel-ID: 134076611

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