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Beschreibung
Herman Grimms "Michelangelo" ist weit mehr als eine Künstlerbiographie: Das Werk entfaltet das Leben Michelangelo Buonarrotis als geistiges Drama der Renaissance, in dem Kunst, Religion, Politik und schöpferische Einsamkeit untrennbar ineinandergreifen. Grimm verbindet historische Darstellung mit essayistischer Deutung und einer anschaulichen, bisweilen pathetischen Prosa, die den Bildhauer, Maler und Dichter als titanische Gestalt der europäischen Kultur erscheinen lässt. Im Kontext der kunsthistorischen Literatur des 19. Jahrhunderts steht das Buch zwischen gelehrter Quellenarbeit und idealistischer Geschichtsschreibung. Herman Grimm, Sohn Wilhelm Grimms und selbst ein bedeutender Literatur- und Kunsthistoriker, schrieb aus einer Bildungstradition heraus, die die großen Persönlichkeiten als Träger geschichtlicher Kräfte verstand. Seine Nähe zur deutschen Romantik, seine Beschäftigung mit Goethe und Raffael sowie sein Interesse an der moralischen Bedeutung der Kunst prägen seine Sicht auf Michelangelo. Grimm sucht nicht nur Fakten zu ordnen, sondern die innere Notwendigkeit eines außergewöhnlichen Künstlerlebens verständlich zu machen. Empfohlen sei dieses Buch allen, die Michelangelo nicht bloß als Meister einzelner Werke, sondern als zentrale Figur der europäischen Geistesgeschichte begreifen möchten. Trotz seines historischen Tons bleibt Grimms Darstellung anregend, kenntnisreich und eindringlich: eine klassische Lektüre für Leser, die Kunstgeschichte als lebendige Interpretation menschlicher Größe verstehen.
Herman Grimms "Michelangelo" ist weit mehr als eine Künstlerbiographie: Das Werk entfaltet das Leben Michelangelo Buonarrotis als geistiges Drama der Renaissance, in dem Kunst, Religion, Politik und schöpferische Einsamkeit untrennbar ineinandergreifen. Grimm verbindet historische Darstellung mit essayistischer Deutung und einer anschaulichen, bisweilen pathetischen Prosa, die den Bildhauer, Maler und Dichter als titanische Gestalt der europäischen Kultur erscheinen lässt. Im Kontext der kunsthistorischen Literatur des 19. Jahrhunderts steht das Buch zwischen gelehrter Quellenarbeit und idealistischer Geschichtsschreibung. Herman Grimm, Sohn Wilhelm Grimms und selbst ein bedeutender Literatur- und Kunsthistoriker, schrieb aus einer Bildungstradition heraus, die die großen Persönlichkeiten als Träger geschichtlicher Kräfte verstand. Seine Nähe zur deutschen Romantik, seine Beschäftigung mit Goethe und Raffael sowie sein Interesse an der moralischen Bedeutung der Kunst prägen seine Sicht auf Michelangelo. Grimm sucht nicht nur Fakten zu ordnen, sondern die innere Notwendigkeit eines außergewöhnlichen Künstlerlebens verständlich zu machen. Empfohlen sei dieses Buch allen, die Michelangelo nicht bloß als Meister einzelner Werke, sondern als zentrale Figur der europäischen Geistesgeschichte begreifen möchten. Trotz seines historischen Tons bleibt Grimms Darstellung anregend, kenntnisreich und eindringlich: eine klassische Lektüre für Leser, die Kunstgeschichte als lebendige Interpretation menschlicher Größe verstehen.
Details
Erscheinungsjahr: 2022
Produktart: Nachschlagewerke
Rubrik: Sachliteratur
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 372 S.
ISBN-13: 9788027265404
ISBN-10: 8027265401
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Grimm, Herman
Hersteller: Musaicum Books
Verantwortliche Person für die EU: OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 19 mm
Von/Mit: Herman Grimm
Erscheinungsdatum: 04.12.2022
Gewicht: 0,518 kg
Artikel-ID: 126177303