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Beschreibung
Die Siedlungsmigration der Deutschen nach Ungarn im 18. Jahrhundert war ein historisches Ereignis, das die Entwicklung der Minderheitengruppe maßgeblich beeinflusste und dessen Auswirkungen sich in der heutigen Erinnerungskultur in vielfältiger Weise manifestiert. Die Erinnerung an die Ansiedlung gleicht einem Rhizom, das sich in verschiedene Richtungen ausbreitet und gleichzeitig das feste Wurzelwerk der historischen Erinnerung versinnbildlicht. Die Rückbesinnung auf die Siedlungsmigration diente in Krisen- und Umbruchszeiten stets als Kraftquelle. Grund dafür waren die mit der erfolgreichen Integration der Siedlergeneration verbundenen historischen Werte, an denen sich die Nachkommen orientieren und ihre Identität bestätigen konnten.

Die Beiträge dieses Bandes analysieren Ursachen und Bedeutung der Auseinandersetzung mit der Ansiedlung aus verschiedenen Perspektiven - der Geschichtswissenschaft über die Politik bis hin zur Belletristik. Zudem werden die verschiedenen Erscheinungsformen der Ansiedlung im kulturellen Gedächtnis der Ungarndeutschen vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart herausgearbeitet.

Die Siedlungsmigration der Deutschen nach Ungarn im 18. Jahrhundert war ein historisches Ereignis, das die Entwicklung der Minderheitengruppe maßgeblich beeinflusste und dessen Auswirkungen sich in der heutigen Erinnerungskultur in vielfältiger Weise manifestiert. Die Erinnerung an die Ansiedlung gleicht einem Rhizom, das sich in verschiedene Richtungen ausbreitet und gleichzeitig das feste Wurzelwerk der historischen Erinnerung versinnbildlicht. Die Rückbesinnung auf die Siedlungsmigration diente in Krisen- und Umbruchszeiten stets als Kraftquelle. Grund dafür waren die mit der erfolgreichen Integration der Siedlergeneration verbundenen historischen Werte, an denen sich die Nachkommen orientieren und ihre Identität bestätigen konnten.

Die Beiträge dieses Bandes analysieren Ursachen und Bedeutung der Auseinandersetzung mit der Ansiedlung aus verschiedenen Perspektiven - der Geschichtswissenschaft über die Politik bis hin zur Belletristik. Zudem werden die verschiedenen Erscheinungsformen der Ansiedlung im kulturellen Gedächtnis der Ungarndeutschen vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart herausgearbeitet.

Zusammenfassung
Márta Fata ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde und außerplanmäßige Professorin am Seminar für Neuere Geschichte an der Universität Tübingen. Ihre Forschungsschwerpunkte sind historische Migrationsforschung, ethnische Minderheiten und die Geschichte Ungarns in der Neuzeit.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Rubrik: Geisteswissenschaften
Thema: Lexika
Medium: Buch
Reihe: Schriftenreihe des Instituts für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde
Inhalt: 248 S.
4 s/w Illustr.
55 farbige Illustr.
59 Illustr.
ISBN-13: 9783515141512
ISBN-10: 3515141510
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 400014151
Einband: Gebunden
Redaktion: Fata, Márta
Herausgeber: Márta Fata
Hersteller: Steiner Franz Verlag
Steiner, Franz, Verlag GmbH
Verantwortliche Person für die EU: Franz Steiner Verlag GmbH, Maybachstr. 8, D-70469 Stuttgart, service@steiner-verlag.de
Abbildungen: 4 schwarz-weiße und 55 farbige Abbildungen
Maße: 243 x 175 x 20 mm
Von/Mit: Márta Fata
Erscheinungsdatum: 02.07.2026
Gewicht: 0,556 kg
Artikel-ID: 135661536

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