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Beschreibung
ArbeiterInnen aus Recklinghausen erzählen von den sozialen und ökologischen Transformationsprozessen im Emschertal, inmitten von Europas größtem Ballungsgebiet, dem Ruhrgebiet. Sie berichten von Veränderungen in ihrer von der Schwerindustrie geprägten Lebenswelt, vom Ende des Steinkohlenbergbaus und dem naturgerechten Umbau von Landschaft und Gesellschaft. Konzipiert als Dialog, der streckenweise grafisch gestaltet ist, erinnern sie sich an den einst dreckigsten Fluss der Republik, an Luftverschmutzung, die Arbeit untertage und die Entstehung einer Haldenlandschaft. Ihre reflektierte Auseinandersetzung mit den Zusammenhängen zwischen Arbeit, Umwelt und Alltag zeigt eine historisch gewachsene und von sozialen und kulturellen Praktiken geprägte "Natur", die für den Entwurf von Zukunftsbildern von großer Bedeutung ist.
ArbeiterInnen aus Recklinghausen erzählen von den sozialen und ökologischen Transformationsprozessen im Emschertal, inmitten von Europas größtem Ballungsgebiet, dem Ruhrgebiet. Sie berichten von Veränderungen in ihrer von der Schwerindustrie geprägten Lebenswelt, vom Ende des Steinkohlenbergbaus und dem naturgerechten Umbau von Landschaft und Gesellschaft. Konzipiert als Dialog, der streckenweise grafisch gestaltet ist, erinnern sie sich an den einst dreckigsten Fluss der Republik, an Luftverschmutzung, die Arbeit untertage und die Entstehung einer Haldenlandschaft. Ihre reflektierte Auseinandersetzung mit den Zusammenhängen zwischen Arbeit, Umwelt und Alltag zeigt eine historisch gewachsene und von sozialen und kulturellen Praktiken geprägte "Natur", die für den Entwurf von Zukunftsbildern von großer Bedeutung ist.
Zusammenfassung
Axel Schuch gründete nach einem Studium im Fotodesign eine Werbeagentur in Bochum (später Recklinghausen), die er seit 1991 mit besonderem Schwerpunkt auf Buchgestaltung führt: »schuch@work«. Darüber hinaus wirkt er als Kulturmanager und Künstler in vielfältigen Projekten.
Ute Eickelkamp ist freiberufliche Sozialanthropologin und forscht zum Thema Mensch-Umwelt-Beziehungen in Zentralaustralien und dem Ruhrgebiet, wo sie aufwuchs.
Stefan Berger ist Professor für Sozialgeschichte und Direktor des Instituts für soziale Bewegungen an der Ruhr-Universität Bochum sowie Vorstandsvorsitzender der Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets und Honorary Professor an der Cardiff University in Großbritannien. Seine Forschungsschwerpunkt liegen u.a. auf der Geschichte sozialer Bewegungen, der Arbeiterbewegung, der Industriekultur, der Erinnerungsgeschichte und Geschichtstheorie sowie der Geschichte der deutsch-britischen Beziehungen.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Regionalgeschichte
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Buch
Inhalt: 144 S.
ISBN-13: 9783412534400
ISBN-10: 3412534404
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: BVK0017484
Einband: Gebunden
Redaktion: Eickelkamp, Ute
Berger, Stefan
Herausgeber: Ute Eickelkamp/Stefan Berger (Prof. Dr.)/Ruhr-Universität Bochum u a
Illustrator: Schuch, Axel
Hersteller: Böhlau
Böhlau-Verlag GmbH
Verantwortliche Person für die EU: Brill Deutschland GmbH, Wollmarktstr. 115, D-33098 Paderborn, productsafety@degruyterbrill.com
Abbildungen: inkl. 120 farb. Abbildungen
Maße: 235 x 163 x 15 mm
Von/Mit: Ute Eickelkamp (u. a.)
Erscheinungsdatum: 11.03.2026
Gewicht: 0,418 kg
Artikel-ID: 134656114