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Beschreibung
Francis Bacons Neues Organon, 1620 als Kernstück der Instauratio magna veröffentlicht, entwirft eine methodische Erneuerung der Wissenschaften gegen die Autorität des aristotelischen Organon. In aphoristischer, zugleich polemischer und systematischer Prosa analysiert Bacon die Trugbilder des Geistes, die Idole, und fordert eine induktive Forschung, die von geordneten Beobachtungen und Experimenten zu tragfähigen Axiomen aufsteigt. Das Werk steht am Übergang von Renaissance-Humanismus zur frühneuzeitlichen Naturwissenschaft und begründet ein Programm kollektiver, überprüfbarer Erkenntnis. Bacon, 1561 bis 1626, Jurist, Staatsmann und Philosoph am englischen Hof, verband politische Erfahrung mit einem tiefen Misstrauen gegenüber scholastischer Spekulation. Sein Aufstieg bis zum Lordkanzler und sein Fall wegen Korruptionsvorwürfen schärften vermutlich seinen Blick für institutionelle Bedingungen von Wahrheit, Nutzen und Macht. Als Denker einer praktischen Philosophie wollte er Wissen nicht als Kontemplation, sondern als Werkzeug zur Verbesserung des menschlichen Lebens verstehen. Dieses Buch empfiehlt sich allen, die die Entstehung moderner Wissenschaft nicht nur als Sammlung von Entdeckungen, sondern als Revolution der Methode begreifen möchten. Es verlangt geduldige Lektüre, belohnt sie jedoch mit begrifflicher Klarheit über Beobachtung, Vorurteil, Experiment und Fortschritt. Neues Organon bleibt ein grundlegender Text für Philosophie, Wissenschaftsgeschichte und kritisches Denken.
Francis Bacons Neues Organon, 1620 als Kernstück der Instauratio magna veröffentlicht, entwirft eine methodische Erneuerung der Wissenschaften gegen die Autorität des aristotelischen Organon. In aphoristischer, zugleich polemischer und systematischer Prosa analysiert Bacon die Trugbilder des Geistes, die Idole, und fordert eine induktive Forschung, die von geordneten Beobachtungen und Experimenten zu tragfähigen Axiomen aufsteigt. Das Werk steht am Übergang von Renaissance-Humanismus zur frühneuzeitlichen Naturwissenschaft und begründet ein Programm kollektiver, überprüfbarer Erkenntnis. Bacon, 1561 bis 1626, Jurist, Staatsmann und Philosoph am englischen Hof, verband politische Erfahrung mit einem tiefen Misstrauen gegenüber scholastischer Spekulation. Sein Aufstieg bis zum Lordkanzler und sein Fall wegen Korruptionsvorwürfen schärften vermutlich seinen Blick für institutionelle Bedingungen von Wahrheit, Nutzen und Macht. Als Denker einer praktischen Philosophie wollte er Wissen nicht als Kontemplation, sondern als Werkzeug zur Verbesserung des menschlichen Lebens verstehen. Dieses Buch empfiehlt sich allen, die die Entstehung moderner Wissenschaft nicht nur als Sammlung von Entdeckungen, sondern als Revolution der Methode begreifen möchten. Es verlangt geduldige Lektüre, belohnt sie jedoch mit begrifflicher Klarheit über Beobachtung, Vorurteil, Experiment und Fortschritt. Neues Organon bleibt ein grundlegender Text für Philosophie, Wissenschaftsgeschichte und kritisches Denken.
Details
Erscheinungsjahr: 2023
Genre: Philosophie
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 316 S.
ISBN-13: 9788028344207
ISBN-10: 8028344208
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Bacon, Francis
Übersetzung: Kirchmann, Julius Hermann von
Hersteller: Sharp Ink
Verantwortliche Person für die EU: Copycat s.r.o., 22, Holesovice, Schnirchova 662, ?-170 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 17 mm
Von/Mit: Francis Bacon
Erscheinungsdatum: 01.12.2023
Gewicht: 0,44 kg
Artikel-ID: 128379903

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