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Beschreibung
Das traditionelle Bildarchiv wird zunehmend durch sein virtuelles Komplement im Internet ergänzt. Der digital turn hat zu einer ubiquitären Präsenz entmaterialisierter Bilder, vor allem aber zu neuen Speicher-, Ordnungs- und Archivierungsprozessen von Fotografischem und Postfotografischem geführt. Parallel dazu haben sich völlig neue Formate herausgebildet: Soziale Netzwerke, Microstock-Fotografie, Künstler_innen- und Ausstellungsarchive oder Medienkunstpraktiken haben Bildspeicher generiert, die u.a. eine hohe Verfügbarkeit sowie zuvor unbekannte Formen der Verknüpfung und das heißt der Semantisierung und Re-Semantisierung entwickelt haben, während deren Ordnungsprinzipien oft intransparent sind. Somit ist fraglich, ob die Bezeichnung als Archiv überhaupt noch zulässig ist. Dabei geht es auch um Fragen der dem Archiv a priori eingeschriebenen Macht. Es ist zu klären, wie sich die früher Archivar_innen und wenigen ausgewählten Nutzer_innnen vorbehaltene Macht heute strukturiert: Wer oder was also welche Bilder mit welchen Absichten verknüpft und auslegt und wie dieser von neuen Machtwirkungen gekennzeichnete Prozess die Beziehung von Bildarchiv, kollektivem Gedächtnis und Geschichtsschreibung [...] Autor_innen positionieren sich im Spektrum dieser Fragestellung. Dabei kommen medienwissenschaftliche Perspektiven ebenso zur Sprache wie kunstwissenschaftliche, kuratorische, archivarische und künstlerische [...] Beiträgen von Carolin Anda, Aleida Assmann, Ulrike Bergermann, Daniel Berndt, Yvonne Bialek, Beatrice von Bismarck, Marcus Burkhardt, Yasmine Eid-Sabbagh, Victoria von Flemming, Katja Kwastek, Nina Lager-Vestberg, Fiona McGovern, Rima Mokaiesh, Charbel Saad, Philipp Sack und John Tagg.
Das traditionelle Bildarchiv wird zunehmend durch sein virtuelles Komplement im Internet ergänzt. Der digital turn hat zu einer ubiquitären Präsenz entmaterialisierter Bilder, vor allem aber zu neuen Speicher-, Ordnungs- und Archivierungsprozessen von Fotografischem und Postfotografischem geführt. Parallel dazu haben sich völlig neue Formate herausgebildet: Soziale Netzwerke, Microstock-Fotografie, Künstler_innen- und Ausstellungsarchive oder Medienkunstpraktiken haben Bildspeicher generiert, die u.a. eine hohe Verfügbarkeit sowie zuvor unbekannte Formen der Verknüpfung und das heißt der Semantisierung und Re-Semantisierung entwickelt haben, während deren Ordnungsprinzipien oft intransparent sind. Somit ist fraglich, ob die Bezeichnung als Archiv überhaupt noch zulässig ist. Dabei geht es auch um Fragen der dem Archiv a priori eingeschriebenen Macht. Es ist zu klären, wie sich die früher Archivar_innen und wenigen ausgewählten Nutzer_innnen vorbehaltene Macht heute strukturiert: Wer oder was also welche Bilder mit welchen Absichten verknüpft und auslegt und wie dieser von neuen Machtwirkungen gekennzeichnete Prozess die Beziehung von Bildarchiv, kollektivem Gedächtnis und Geschichtsschreibung [...] Autor_innen positionieren sich im Spektrum dieser Fragestellung. Dabei kommen medienwissenschaftliche Perspektiven ebenso zur Sprache wie kunstwissenschaftliche, kuratorische, archivarische und künstlerische [...] Beiträgen von Carolin Anda, Aleida Assmann, Ulrike Bergermann, Daniel Berndt, Yvonne Bialek, Beatrice von Bismarck, Marcus Burkhardt, Yasmine Eid-Sabbagh, Victoria von Flemming, Katja Kwastek, Nina Lager-Vestberg, Fiona McGovern, Rima Mokaiesh, Charbel Saad, Philipp Sack und John Tagg.
Details
Erscheinungsjahr: 2016
Genre: Kunst
Rubrik: Kunst & Musik
Thema: Fotografie
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 236 S.
ISBN-13: 9783894455262
ISBN-10: 3894455268
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Herausgeber: Victoria von Flemming/Daniel Berndt/Yvonne Bialek u a
Auflage: 1/2016
Hersteller: Jonas Verlag für Kunst und Literatur
Verantwortliche Person für die EU: Jonas Verlag für Kunst und Literatur, Eselsweg 17, D-99441 Kromsdorf, bettina.preiss@asw-verlage.de
Maße: 253 x 202 x 20 mm
Erscheinungsdatum: 03.11.2016
Gewicht: 0,8 kg
Artikel-ID: 107977601