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Beschreibung
Trotz zahlreicher wachstumskritischer Stimmen halten Politik, Wirtschaft und Gesellschaft an ihrer Orientierung am Wirtschaftswachstum fest. "Nachhaltige Entwicklung" wird als "nachhaltiges Wachstum" vereinnahmt; der Schutz der Umwelt steht unter Wachstumsvorbehalt. Warum ist die Fixierung auf das Wirtschaftswachstum so stark? Weil unsere sozialen Sicherungssysteme wie Altersversorgung und Gesundheitswesen davon abhängig sind. Weil wir uns darauf eingestellt haben, dass alles immer größer wird: das Budget des Staates, die Aktienkurse und die Unternehmensumsätze, das eigene Einkommen und unser Konsum. Das westliche Entwicklungsmodell ist strukturell auf fortdauerndes Wirtschaftswachstum ausgerichtet und angewiesen. Dieses Buch nimmt die Wachstumskritik auf und geht über sie hinaus. Es zeigt die systemischen Zwänge auf, die uns am Wachstumspfad festhalten lassen, und stellt alternative Entwicklungsmöglichkeiten für eine Gesellschaft vor, die nicht auf Wachstum angewiesen ist - für eine Gesellschaft, in der es sich auch ohne Wachstum gut leben lässt. Es will zu einer Diskussion darüber einladen, wie die Zwänge überwunden und neue Perspektiven gewonnen werden können: Perspektiven für eine Postwachstumsgesellschaft. Zu diesem Buch wird auch ein Blog betrieben, den Sie unter [...] finden. Dort bietet sich die Möglichkeit, interaktiv über die Ideen und Reformvorschläge des Buches mitzudiskutieren.



Inhalt



Irmi Seidl, Angelika Zahrnt: Argumente für einen Abschied vom Paradigma des Wirtschaftswachstums



Irmi Seidl, Angelika Zahrnt: Wachstum oder Niedergang: ein Grundgesetz der Geschichte?



Joachim Radkau: Gesellschaftsbereiche Alterssicherungssysteme: Doppelte Herausforderung von demografischer Alterung und Postwachstum



François Höpflinger: Gesundheitswesen als kosteneffizientes Solidarsystem mit Eigenverantwortung



Hans-Peter Studer: Bildung fürs Leben



Christine Ax: Der Arbeitsmarkt im Spannungsfeld von Wachstum, Ökologie und Verteilung



Norbert Reuter: Konsum: Der Kern des Wachstumsmotors



Inge Røpke: Warum die Verteilung Gerechtigkeit, nicht aber Wachstum braucht



Matthias Möhring-Hesse: Unternehmen ohne Wachstumszwang: Zur Ökonomie der Gemeingüter



Gerhard Scherhorn: Finanzmärkte und Aufgabe der Banken



Thomas Jorberg: Faire und effiziente Steuerpolitik



Lorenz Jarass: Ressourceneffiziente Wirtschaftsentwicklung unter dem Primat ökologischer Ziele



Bernd Meyer: Staatsfinanzen und Wirtschaftswachstum



Irmi Seidl, Angelika Zahrnt: Demokratie, gleichberechtigte Bürgerschaft und Partizipation



Claudia von Braunmühl: Internationaler Blick



Interviews mit: Serge Latouche: "Inzwischen kennt die französische Öffentlichkeit den Begriff 'Décroissance' "



Tim Jackson: "In Großbritannien fängt eine ernsthafte Debatte an"



Rita Trattnigg: "Momente des Wandels" - Über die österreichische Art, die Wachstumsdebatte zu führen



Juliet Schor: "In der US-amerikanischen Öffentlichkeit und Politik ist Wachstumskritik ein Tabu"



Irmi Seidl, Angelika Zahrnt: Forschungslandkarte für eine Postwachstumsgesellschaft



Irmi Seidl, Angelika Zahrnt: Thesen für eine Postwachstumsgesellschaft
Trotz zahlreicher wachstumskritischer Stimmen halten Politik, Wirtschaft und Gesellschaft an ihrer Orientierung am Wirtschaftswachstum fest. "Nachhaltige Entwicklung" wird als "nachhaltiges Wachstum" vereinnahmt; der Schutz der Umwelt steht unter Wachstumsvorbehalt. Warum ist die Fixierung auf das Wirtschaftswachstum so stark? Weil unsere sozialen Sicherungssysteme wie Altersversorgung und Gesundheitswesen davon abhängig sind. Weil wir uns darauf eingestellt haben, dass alles immer größer wird: das Budget des Staates, die Aktienkurse und die Unternehmensumsätze, das eigene Einkommen und unser Konsum. Das westliche Entwicklungsmodell ist strukturell auf fortdauerndes Wirtschaftswachstum ausgerichtet und angewiesen. Dieses Buch nimmt die Wachstumskritik auf und geht über sie hinaus. Es zeigt die systemischen Zwänge auf, die uns am Wachstumspfad festhalten lassen, und stellt alternative Entwicklungsmöglichkeiten für eine Gesellschaft vor, die nicht auf Wachstum angewiesen ist - für eine Gesellschaft, in der es sich auch ohne Wachstum gut leben lässt. Es will zu einer Diskussion darüber einladen, wie die Zwänge überwunden und neue Perspektiven gewonnen werden können: Perspektiven für eine Postwachstumsgesellschaft. Zu diesem Buch wird auch ein Blog betrieben, den Sie unter [...] finden. Dort bietet sich die Möglichkeit, interaktiv über die Ideen und Reformvorschläge des Buches mitzudiskutieren.



Inhalt



Irmi Seidl, Angelika Zahrnt: Argumente für einen Abschied vom Paradigma des Wirtschaftswachstums



Irmi Seidl, Angelika Zahrnt: Wachstum oder Niedergang: ein Grundgesetz der Geschichte?



Joachim Radkau: Gesellschaftsbereiche Alterssicherungssysteme: Doppelte Herausforderung von demografischer Alterung und Postwachstum



François Höpflinger: Gesundheitswesen als kosteneffizientes Solidarsystem mit Eigenverantwortung



Hans-Peter Studer: Bildung fürs Leben



Christine Ax: Der Arbeitsmarkt im Spannungsfeld von Wachstum, Ökologie und Verteilung



Norbert Reuter: Konsum: Der Kern des Wachstumsmotors



Inge Røpke: Warum die Verteilung Gerechtigkeit, nicht aber Wachstum braucht



Matthias Möhring-Hesse: Unternehmen ohne Wachstumszwang: Zur Ökonomie der Gemeingüter



Gerhard Scherhorn: Finanzmärkte und Aufgabe der Banken



Thomas Jorberg: Faire und effiziente Steuerpolitik



Lorenz Jarass: Ressourceneffiziente Wirtschaftsentwicklung unter dem Primat ökologischer Ziele



Bernd Meyer: Staatsfinanzen und Wirtschaftswachstum



Irmi Seidl, Angelika Zahrnt: Demokratie, gleichberechtigte Bürgerschaft und Partizipation



Claudia von Braunmühl: Internationaler Blick



Interviews mit: Serge Latouche: "Inzwischen kennt die französische Öffentlichkeit den Begriff 'Décroissance' "



Tim Jackson: "In Großbritannien fängt eine ernsthafte Debatte an"



Rita Trattnigg: "Momente des Wandels" - Über die österreichische Art, die Wachstumsdebatte zu führen



Juliet Schor: "In der US-amerikanischen Öffentlichkeit und Politik ist Wachstumskritik ein Tabu"



Irmi Seidl, Angelika Zahrnt: Forschungslandkarte für eine Postwachstumsgesellschaft



Irmi Seidl, Angelika Zahrnt: Thesen für eine Postwachstumsgesellschaft
Details
Erscheinungsjahr: 2010
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Rubrik: Recht & Wirtschaft
Medium: Taschenbuch
Reihe: Ökologie und Wirtschaftsforschung
Inhalt: 247 S.
ISBN-13: 9783895188114
ISBN-10: 3895188115
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Redaktion: Seidl, Irmi
Zahrnt, Angelika
Herausgeber: Irmi Seidl/Angelika Zahrnt
Hersteller: Metropolis Verlag
Metropolis-Verlag für Ökonomie, Gesellschaft und Politik GmbH
Verantwortliche Person für die EU: Metropolis-Verlag für Ökonomie Gesellschaft und Politik GmbH, Hubert Hoffmann, Am Graben 2b, D-35096 Weimar, hoffmnnn@metropolis-verlag.de
Maße: 210 x 140 x 20 mm
Von/Mit: Irmi Seidl (u. a.)
Erscheinungsdatum: 15.09.2010
Gewicht: 0,349 kg
Artikel-ID: 107451498

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