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Beschreibung
"Psychotherapie in der Psychiatrie" ist ein Thema, das he ute dringlicher denn je er fordert, aktuelle Entwicklungen der Psychotherapie darzustellen und ihren Stellen wert fUr die psychiatrische Behandlung sowie ihre Bedeutung fur den einzelnen psy chisch Kranken zu profen. Denn diese Fragen blieben in der Diskussion der letzten Jahre weitgehend ungekHirt. Die offentliche Diskussion des Themas Psychotherapie war eher von aHgemeinen fachlichen wie auch politischen FragesteHungen gekenn zeichnet. Arzte, Psychologen, Sozialarbeiter, Vertreter berufsstandischer Organisa tionen und von Therapieverbiinden, Krankenkassen, Politiker und nicht zuletzt auch Patienten waren und sind an dieser Diskussion beteiligt. Zu den im engeren Sinne fachlichen und wissenschaftlichen Hauptfragen gehort das Problem des Wirksamkeitsnachweises. Zum einen wurde in den letzten Jahr zehnten das Spektrum tradierter suggestiv-supportiver oder psychoanalytischer Psy chotherapien durch die Entwicklung neuer Psychotherapieverfahren erweitert und auch strukturell verandert. Damit steHte sich die Frage, welche Therapieform bei welchem Patienten und welch en psychiatrischen Krankheitsbildem die wirksamste und damit indizierte Behandlungsmethode ist. Zum anderen wurden in den letzten Jahren insbesondere im Bereich der Psychopharmakotherapie neue Methoden der Wirksamkeitsprtifung entwickelt, an deren Standards die Beurteilung auch psycho therapeutischer Verfahren nicht einfach vOriibergehen kann. Mit diesem Problem des Wirksamkeitsnachweises ist auch eines der derzeit wich tigsten gesundheitspolitischen Probleme eng verkntipft. Vor a11em von den Kosten tragem der Krankenversorgung wird eine Abgrenzung von kurativer Psychothera pie gegen andere professionelle zwischen- und mitmenschliche Hilfen gefordert.
"Psychotherapie in der Psychiatrie" ist ein Thema, das he ute dringlicher denn je er fordert, aktuelle Entwicklungen der Psychotherapie darzustellen und ihren Stellen wert fUr die psychiatrische Behandlung sowie ihre Bedeutung fur den einzelnen psy chisch Kranken zu profen. Denn diese Fragen blieben in der Diskussion der letzten Jahre weitgehend ungekHirt. Die offentliche Diskussion des Themas Psychotherapie war eher von aHgemeinen fachlichen wie auch politischen FragesteHungen gekenn zeichnet. Arzte, Psychologen, Sozialarbeiter, Vertreter berufsstandischer Organisa tionen und von Therapieverbiinden, Krankenkassen, Politiker und nicht zuletzt auch Patienten waren und sind an dieser Diskussion beteiligt. Zu den im engeren Sinne fachlichen und wissenschaftlichen Hauptfragen gehort das Problem des Wirksamkeitsnachweises. Zum einen wurde in den letzten Jahr zehnten das Spektrum tradierter suggestiv-supportiver oder psychoanalytischer Psy chotherapien durch die Entwicklung neuer Psychotherapieverfahren erweitert und auch strukturell verandert. Damit steHte sich die Frage, welche Therapieform bei welchem Patienten und welch en psychiatrischen Krankheitsbildem die wirksamste und damit indizierte Behandlungsmethode ist. Zum anderen wurden in den letzten Jahren insbesondere im Bereich der Psychopharmakotherapie neue Methoden der Wirksamkeitsprtifung entwickelt, an deren Standards die Beurteilung auch psycho therapeutischer Verfahren nicht einfach vOriibergehen kann. Mit diesem Problem des Wirksamkeitsnachweises ist auch eines der derzeit wich tigsten gesundheitspolitischen Probleme eng verkntipft. Vor a11em von den Kosten tragem der Krankenversorgung wird eine Abgrenzung von kurativer Psychothera pie gegen andere professionelle zwischen- und mitmenschliche Hilfen gefordert.
Zusammenfassung
Prof. Dr. Michael Linden, Psychiater, Psychosomatiker und Psychotherapeut. Ärztlicher Direktor des Rehabilitationszentrums Seehof, Chefarzt der Abteilung Verhaltenstherapie und Psychosomatik. Leiter der Forschungsgruppe Psychosomatische Rehabilitation an der Charité Berlin.
Prof. Dr. med. Ulrich Rüger, ehem. Leiter der Abt. Psychosomatik und Psychotherapie Uniklinik Göttingen, Obergutachter.
Inhaltsverzeichnis
I Grundlagen und Konzepte.- 1 Psychotherapie - Bedürfnis, Angebot und Bedarf.- 2 Zur historischen Entwicklung der Beziehungen zwischen Psychotherapie und Psychiatrie in Deutschland seit 1900 unter besonderer Berücksichtigung der Psychoanalyse.- 3 Psychotherapeutische Grundeinstellung versus psychotherapeutische Technik Die Grundstruktur psychotherapeutischen Vorgehens.- 4 Klient versus Patient.- 5 Besinnungstherapie als Hilfe zur Selbsthilfe.- 6 Zur Indikation hermeneutischer Methoden in der Psychotherapie am Paradigma der Daseinsanalyse.- 7 Patientorientierte Psychotherapie - Indikation in der Psychiatrie.- 8 Patientenbezogene Differentialindikation Psychotherapeutischer Verfahren aus psychologischer Sicht.- II Anwendungsbereiche.- A Schizophrene Erkrankungen.- 1 Analytisch gerichtete Psychotherapie schizophrener Psychosen.- 2 Leiborientierte Therapie schizophrener Ich-Störungen.- 3 Integriertes psychologisches Therapieprogramm bei chronisch schizophrenen Patienten: Untersuchungen zur Differentialindikation.- 4 Indikation und Kontraindikation von Token-Economy-Verfahren bei chronisch Schizophrenen.- 5 Die Veränderung von Krankheitsmodellen und Compliance bei schizophrenen Patienten.- 6 Wert, Schwierigkeiten und notwendige Modifikationen eines klientenzentrierten Konzepts in der Stationären Nachbehandlung schizophrener Patienten.- 7 Das Gespräch mit dem Schizophrenen: Angstreduktion - Information - Arbeitsbündnis.- 8 Gruppentherapie bei Schizophrenen in der Nachsorgeambulanz.- 9 Gruppentherapie (Psychodrama) bei schizophrenen Patienten.- 10 Analytische Gruppentherapie mit Schizophrenen und Neurotikern - ein Modellversuch.- 11 Familientherapie bei schizophrenen Psychosen.- 12 Erfahrungen bei der Gruppenarbeit mit schizophrenen Patienten und derenEltern.- 13 Angehörigentherapie bei schizophrenen Patienten.- B Depressive Erkrankungen.- 1 Psychotherapeutisches Basisverhalten als wesentlicher Bestandteil eines Therapiekonzeptes für stationäre depressive Patienten.- 2 Kognitive Therapie bei depressiven Erkrankungen.- 3 Zum klinisch-stationären Umgang mit depressiv Erkrankten aus psychoanalytischer Sicht.- 4 Psychotherapie bei Frauen mit chronifizierter Depression.- 5 Kombination von Psychotherapie und Pharmakotherapie bei endogenen Depressionen.- C Suizidalität.- 1 Inanspruchnahme von Nachbetreuungsmaßnahmen durch Parasuizidenten: Probleme und Verbesserungsmöglichkeiten.- 2 Psychotherapeutische Möglichkeiten des nervenärztlichen Konsiliarius bei Suizidanten im Allgemeinkrankenhaus.- 3 Einstellungen von Ärzten zum Suizid.- 4 Die Angst zwischen Arzt und Patient bei Depression und Selbstmord.- 5 Zum Psychotherapeutischen Umgang mit Suizidal Depressiven.- D Sucht.- 1 Psychotherapie-Konzepte bei der Behandlung von Alkoholproblemen.- 2 Motivationsbehandlung - Methode und Ergebnisse einer Suchtaufnahmestation.- 3 Verhaltenstherapie bei alkoholkranken Frauen: Resümierende Bemerkungen am Ende eines 6jährigen stationären Modellversuches.- E Neurotische Erkrankungen.- 1 Psychotherapie bei Zwangskranken.- 2 Multimodale Verhaltenstherapie bei Zwängen.- 3 Zur Psychotherapie strukturell ich-gestörter Angstpatienten.- 4 Lerngeschichtliche Analyse und Interpretation in der Verhaltenstherapie am Beispiel der Angstneurose.- 5 Psychotherapie der Borderline-Persönlichkeit.- 6 Stationäre Psychotherapie bei Patienten mit Borderline-Syndromen.- F Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen.- 1 Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen - Einführende Bemerkungen.- 2 Kinderpsychotherapie in der KinderpsychiatrischenKlinik.- 3 Der Kinder- und Jugendpsychiater als Familientherapeut.- 4 Indikationen und Grenzen der Psychotherapie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie.- 5 Verhaltenstherapie bei aggressiven und dissozialen Schwachsinnigen: Die Rolle von Münzverstärkungssystemen im Rahmen eines stationären Behandlungsprogramms.- G Psychotherapie im Alter.- 1 Psychotherapie in der Alterspsychiatrie.- 2 Probleme der psychotherapeutischen Technik bei neurotischen und
Details
Erscheinungsjahr: 1981
Fachbereich: Andere Fachgebiete
Genre: Mathematik, Medizin, Naturwissenschaften, Technik
Rubrik: Wissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: xx
362 S.
3 s/w Illustr.
362 S. 3 Abb.
ISBN-13: 9783540109679
ISBN-10: 3540109676
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Helmchen, Hanfried
Linden, Michael
Rüger, Ulrich
Redaktion: Helmchen, H.
Linden, M.
Rüger, U.
Herausgeber: H Helmchen/M Linden/U Rüger
Hersteller: Springer
Verantwortliche Person für die EU: Springer Verlag GmbH, Tiergartenstr. 17, D-69121 Heidelberg, juergen.hartmann@springer.com
Maße: 244 x 170 x 21 mm
Von/Mit: H. Helmchen (u. a.)
Erscheinungsdatum: 01.12.1981
Gewicht: 0,668 kg
Artikel-ID: 106845957

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