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Beschreibung
Quo vadis? entfaltet die dramatische Begegnung des neronischen Rom mit der jungen christlichen Gemeinde: Der Patrizier Marcus Vinicius liebt die Christin Lygia, während Petronius, Nero und die verfolgten Gläubigen ein Panorama politischer Gewalt, erotischer Leidenschaft und religiöser Umwertung bilden. Sienkiewicz verbindet archäologisch gesättigten historischen Roman, melodramatische Spannung und epische Bildkraft mit einem deutlich christlichen Symbolismus. Im Kontext des europäischen Fin de Siècle erscheint die Antike zugleich als Spiegel moderner Dekadenz und als Bühne moralischer Erneuerung. Henryk Sienkiewicz (1846-1916), polnischer Erzähler, Journalist und späterer Nobelpreisträger, schrieb aus der Erfahrung eines zwischen den Teilungsmächten zerrissenen Polen. Seine Reisen, seine publizistische Beobachtungsgabe und sein Interesse an römischen Quellen wie Tacitus und Sueton verbanden sich mit einem patriotisch-katholischen Geschichtsdenken. Quo vadis? konnte so historische Ferne nutzen, um Fragen nach Märtyrertum, kultureller Identität und geistiger Widerstandskraft zu verhandeln. Empfohlen sei dieser Roman allen Leserinnen und Lesern, die historische Fülle nicht als Dekor, sondern als Erkenntnisform schätzen. Das Buch bietet fesselnde Handlung, eindringliche Figuren und eine reflektierte Auseinandersetzung mit Macht, Glauben und Gewissen. Seine Wirkung beruht bis heute auf der Spannung zwischen sinnlicher Rom-Darstellung und ethischem Ernst.
Quo vadis? entfaltet die dramatische Begegnung des neronischen Rom mit der jungen christlichen Gemeinde: Der Patrizier Marcus Vinicius liebt die Christin Lygia, während Petronius, Nero und die verfolgten Gläubigen ein Panorama politischer Gewalt, erotischer Leidenschaft und religiöser Umwertung bilden. Sienkiewicz verbindet archäologisch gesättigten historischen Roman, melodramatische Spannung und epische Bildkraft mit einem deutlich christlichen Symbolismus. Im Kontext des europäischen Fin de Siècle erscheint die Antike zugleich als Spiegel moderner Dekadenz und als Bühne moralischer Erneuerung. Henryk Sienkiewicz (1846-1916), polnischer Erzähler, Journalist und späterer Nobelpreisträger, schrieb aus der Erfahrung eines zwischen den Teilungsmächten zerrissenen Polen. Seine Reisen, seine publizistische Beobachtungsgabe und sein Interesse an römischen Quellen wie Tacitus und Sueton verbanden sich mit einem patriotisch-katholischen Geschichtsdenken. Quo vadis? konnte so historische Ferne nutzen, um Fragen nach Märtyrertum, kultureller Identität und geistiger Widerstandskraft zu verhandeln. Empfohlen sei dieser Roman allen Leserinnen und Lesern, die historische Fülle nicht als Dekor, sondern als Erkenntnisform schätzen. Das Buch bietet fesselnde Handlung, eindringliche Figuren und eine reflektierte Auseinandersetzung mit Macht, Glauben und Gewissen. Seine Wirkung beruht bis heute auf der Spannung zwischen sinnlicher Rom-Darstellung und ethischem Ernst.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2022 |
|---|---|
| Genre: | Romane & Erzählungen |
| Rubrik: | Belletristik |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 172 S. |
| ISBN-13: | 9788027254798 |
| ISBN-10: | 8027254795 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Sienkiewicz, Henryk |
| Hersteller: | Musaicum Books |
| Verantwortliche Person für die EU: | OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com |
| Maße: | 229 x 152 x 9 mm |
| Von/Mit: | Henryk Sienkiewicz |
| Erscheinungsdatum: | 04.12.2022 |
| Gewicht: | 0,24 kg |