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Beschreibung
Das Phänomen der zunehmenden Gewalttätigkeit in unserer Gesellschaft macht auf gravierende Sozialisationsdefizite bei einem steigenden Anteil der nachwachsenden Generation aufmerksam. Diese Defizite sind Folge einer Erziehungsvergessenheit unserer Gesellschaft. Darum gilt es, den Erziehungsgedanken neu zu beleben und in einer öffentlichen Erziehungsdebatte die gesamtgesellschaftliche Mitverantwortung für die Sozialisationsbedingungen der nachwachsenden Gesellschaftsmitglieder zu schärfen und zu institutionalisieren.
Das Phänomen der zunehmenden Gewalttätigkeit in unserer Gesellschaft macht auf gravierende Sozialisationsdefizite bei einem steigenden Anteil der nachwachsenden Generation aufmerksam. Diese Defizite sind Folge einer Erziehungsvergessenheit unserer Gesellschaft. Darum gilt es, den Erziehungsgedanken neu zu beleben und in einer öffentlichen Erziehungsdebatte die gesamtgesellschaftliche Mitverantwortung für die Sozialisationsbedingungen der nachwachsenden Gesellschaftsmitglieder zu schärfen und zu institutionalisieren.
Über den Autor
Der Autor ist als Studiendirektor am Overberg-Kolleg in Münster tätig.
Zusammenfassung

Das Problem der zunehmenden Gewalttätigkeit

Inhaltsverzeichnis
1. Zur öffentlichen Reaktion auf die Gewalttätigkeiten.- 2. Zur ideologischen Relevanz der Ursachenanalyse.- 3. Beispiel einer ideologischen Ursachenanalyse.- 4. Zur ideologischen Relevanz der Täterzuordnung: Neonazis -oder Barbaren bzw. "unsere Kinder"?.- 5. Zunahme der Gewalttätigkeit an Schulen als Krisensignal.- 6. Die "Welt der Erwachsenen" als mögliche Ursache: Aspekte einer Analyse des Sozialisationsmilieus.- 6.1. Medienverursachter öffentlicher Klimawechsel.- 6.2. Traditionsbrüche und die Folgen.- 6.3. Funktionsverlust der Familien.- 6.4. "Vaterlose Gesellschaft" (Alexander Mitscherlich).- 6.5. "Verschwinden der Kindheit" (Neil Postman).- 6.6. "Ende der Erziehung" (Hermann Giesecke).- 6.7. Folgen der "Entchristlichung" (Gerhard Schmidtchen / Eugen Biser).- 7. An den Grenzen der Zivilisation? - Vor der "Wiederkehr des Bösen"?.- 7.1. Leben mit "entliehener Identität" (Tobias Brocher).- 7.2. Möglichkeit der "Wiederkehr des Bösen" (Rüdiger Safranski).- 7.3. Zum anthropologischen Informationsgehalt des "Milgram- Experiments".- 8. Vernachlässigung der Erziehung? Versagen der Eltern?.- 9. Erziehungskrise als Folge einer Orientierungskrise.- 9.1. Erziehungskrise als Folge einer Wertunsicherheit (Wolfgang Brezinka).- 9.2. Ausweg aus der Orientierungs- und Erziehungskrise.- 10. Unbeachtete frühe Warnungen.- 10.1. Kritik der emanzipatorischen Pädagogik (Wolfgang Brezinka).- 10.2. Kongreß "Mut zur Erziehung" von 1978.- 11. Aufweis und Begründung der Erziehungsnotwendigkeit.- 11.1. Zur Bedeutung realistischer anthropologischer Grundannahmen.- 11.2. Sozialisationstheoretisch und pädagogisch relevante Erkenntnisse der Philosophischen Anthropologie.- 11.3. Zum Erkenntniswert der Berichte von "Wilden Kindern".-11.4. Anthropologische Folgerungen.- 12. Klärung und Abgrenzung von "Sozialisation" und "Erziehung".- 12.1. "Sozialisation".- 12.2. "Erziehung".- 13. Analyse des Sozialisationsprozesses.- 13.1. Soziabilisierung, Enkulturation, Personalisation und Gewissensbildung als Teilaspekte (Gerhard Wurzbacher / Dieter Ciaessens).- 13.2. Zur Sozialisationsrelevanz der gesellschaftlichen Verhältnisse.- 13.3. Strukturmodell gesamtgesellschaftlicher Sozialisationsfaktoren (Dieter Geulen / Klaus Hurrelmann).- 13.4. Zur Sozialisationsfunktion der Familie.- 13.5. Sozialisationsziele und -inhalte (Friedhelm Neidhardt).- 13.6. Sozialisationsziele im Zweiten Familienbericht von 1975.- 14. Zur Wertevermittlungs- und Identitätsproblematik.- 14.1. Zur Bedeutung der Werte und der Wertevermittlung.- 14.2. Zur Vermittlung von Werten durch Vorbilder.- 14.3. Über die Entwicklung des moralischen Urteils beim Kinde (JeanPiaget).- 14.4. Stufen der kognitiven und moralischen Entwicklung (Lawrence Kohlberg).- 14.5. Zum Begriff der Identität und der Identitätsbildung.- 14.6. Lebenslange Sozialisation nach Erik H. Erikson.- 14.7. Zur Problematik der Identitätsdarstellung (Lothar Krappmann).- 14.8. Gewalttätigkeit im Lichte der Identitätsproblematik (Wilhelm Heitmeyer).- 15. Zur Bedeutung der Sozialisation für die Gesellschaft.- 15.1. "Vererbung" von Kultur und Tradition durch Sozialisation
der nachwachsenden Gesellschaftsmitglieder.- 15.2. Folgen sozialisationsungünstiger Verhältnisse und mangelnden Erziehungswillens.- 16. Zur überwindung der gegenwärtigen Erziehungskrise.- 16.1. Plädoyer für eine öffentliche Erziehungsdebatte.- 16.2. Überwindung der "strukturellen Rücksichtslosigkeit".- 16.3. Ermutigung zur Erziehung.- 16.4. Ermutigung zum Widerstand gegenWertezerstörer und Erziehungsverhinderer.
Details
Erscheinungsjahr: 1997
Fachbereich: Allgemeines
Genre: Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Rubrik: Sozialwissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 374 S.
ISBN-13: 9783531129655
ISBN-10: 3531129651
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Schwarte, Johannes
Hersteller: VS Verlag für Sozialwissenschaften
Verantwortliche Person für die EU: Springer VS in Springer Science + Business Media, Abraham-Lincoln-Str. 46, D-65189 Wiesbaden, juergen.hartmann@springer.com
Maße: 225 x 155 x 21 mm
Von/Mit: Johannes Schwarte
Erscheinungsdatum: 01.01.1997
Gewicht: 0,551 kg
Artikel-ID: 101849803