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Beschreibung
Frühjahr 1945. Kriegsende. Irgendwo in der Tschechoslowakei gerät ein 22jähriger Panzer-Leutnant in sowjetische Gefangenschaft. Er besorgte sich falsche Papiere, konnte fliehen, wurde wieder gefasst. Eine lange Odyssee begann. Als Stalins Geheimdienste die wahre Identität des jungen Mannes erkannten, wurde er vor ein Tribunal gestellt. Wegen seiner adligen Herkunft verurteilte man Christian-Henrich Erbprinz zu Stolberg-Wernigerode zu 25 Jahren Zwangsarbeit. Er musste als Bergmann und als Holzfäller schuften. Als Maurer baute er in Moskau Häuser und bei Stalingrad am Wolga-Don-Kanal. Nach elf Jahren Lagerhaft kehrte der junge Adlige mit einem der letzten Kriegsgefangenentransporte 1956 aus der Sowjetunion zurück. Der authentische Bericht des Fürsten über seine Leidenszeit in Stalins Lagern ist eine brillante Analyse des kommunistischen Systems. Verachtung für die Macht­haber, aber große Sympathie für die russischen Menschen, die ebenso wie er unter dem Regime leiden mussten, kennzeichnen die Erinnerungen von Christian-Henrich Fürst zu Stolberg-Wernigerode.
Frühjahr 1945. Kriegsende. Irgendwo in der Tschechoslowakei gerät ein 22jähriger Panzer-Leutnant in sowjetische Gefangenschaft. Er besorgte sich falsche Papiere, konnte fliehen, wurde wieder gefasst. Eine lange Odyssee begann. Als Stalins Geheimdienste die wahre Identität des jungen Mannes erkannten, wurde er vor ein Tribunal gestellt. Wegen seiner adligen Herkunft verurteilte man Christian-Henrich Erbprinz zu Stolberg-Wernigerode zu 25 Jahren Zwangsarbeit. Er musste als Bergmann und als Holzfäller schuften. Als Maurer baute er in Moskau Häuser und bei Stalingrad am Wolga-Don-Kanal. Nach elf Jahren Lagerhaft kehrte der junge Adlige mit einem der letzten Kriegsgefangenentransporte 1956 aus der Sowjetunion zurück. Der authentische Bericht des Fürsten über seine Leidenszeit in Stalins Lagern ist eine brillante Analyse des kommunistischen Systems. Verachtung für die Macht­haber, aber große Sympathie für die russischen Menschen, die ebenso wie er unter dem Regime leiden mussten, kennzeichnen die Erinnerungen von Christian-Henrich Fürst zu Stolberg-Wernigerode.
Über den Autor
Christian-Henrich Fürst zu Stolberg-Wernigerode
Geboren in Wernigerode am 21. Dezember 1922, verstorben am 04. Dezember 2001. Besuch der Grundschule und der Unterstufe des Fürst-Otto-Gymnasiums in Wernigerode. Internat Schondorf am Ammersee. Kriegs-Abitur. Freiwillig als Offizieranwärter nach Neuruppin. Einsatz an der Ostfront, mehrmals verwundet. Mai 1945 bis Februar 1956 in sowjetischem Gewahrsam. Lager Odessa, Jawas, Morschansk, Stalinogorsk, Wolgograd, Moskau, Perwo-Uralsk. 1957-1959 Studien in der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Würzburg. Verheiratet mit Maria Elisabeth Freiin von Maltzahn. Fünf Kinder.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Jahrhundert: 20. Jahrhundert
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Buch
Inhalt: 304 S.
ISBN-13: 9783695744121
ISBN-10: 369574412X
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Autor: Fürst zu Stolberg-Wernigerode, Christian-Henrich
Auflage: 1. Auflage
Hersteller: Books on Demand GmbH
BoD - Books on Demand
Verantwortliche Person für die EU: Books on Demand GmbH, Überseering 33, D-22297 Hamburg, bod@bod.de
Maße: 226 x 160 x 27 mm
Von/Mit: Christian-Henrich Fürst zu Stolberg-Wernigerode
Erscheinungsdatum: 24.02.2026
Gewicht: 0,649 kg
Artikel-ID: 134601251

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