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Beschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Soziologie - Beziehungen und Familie, Note: 1,3, FernUniversität Hagen (Kultur - und Sozialwissenschaften), Veranstaltung: -, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Sportsektor ist eine Erscheinung, welche in der Gesellschaft durch die weltweite Omnipräsenz, die Medienpräsenz sowie die Vermarktung eine enorme gesellschaftliche aber auch wirtschaftliche Bedeutung gewonnen hat. Auch die Europäische Union erkennt die wichtige Rolle des Sports für die europäische Gesellschaft an.

Die gesellschaftliche Bedeutung der Sportorganisationen und dabei insbesondere der Vereine, zeigt sich greifbar in gesundheitlicher, sozialer sowie pädagogischer Art und Weise ebenso wie bei der Verkörperung des Leistungsprinzips, welches im Sport beispielhaft sichtbar wird. Der Teilbereich sozialer Ungleichheit wird im Sportsektor in der Literatur jedoch sehr kontrovers diskutiert und dargestellt. Ein Meinungslager vertritt die Auffassung, dass im Sport soziale Ungleichheiten weniger hervortreten als in anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens und soziale Schichtgrenzen sogar aufgehoben werden könnten.

Im Wettkampfsport ist Gleichberechtigung und gleiche Verteilung der Siegchancen sogar konstitutiv und Spitzenqualität und Leistung ist auf der Grundlage weltweit gleicher Regeln relativ objektiv zu ermitteln. Im Bereich der sozialen Integration wird der Sportbereich oft sogar als Königsweg bezeichnet, da Sport eine Welt der Gleichwertigkeit aller Menschen unabhängig von sozialer Herkunft, Geschlecht oder Ethnie usw. darstellt. Ein anderes Meinungslager konstatiert hingegen, dass auch im Sportbereich der Zugang und generell die Möglichkeiten stark vom sozialen Status abhängen.

Aufgrund dieser heterogenen und kontroversen Zugänge soll im Rahmen dieser Arbeit untersucht werden, inwieweit der Bereich des Sports tatsächlich universal integrierend und für alle gleich ist, oder ob es sich dabei eher um einen Mythos handelt. Ganz speziell sollen dabei die Einflussfaktoren und Mechanismen in den Blick genommen, die sich in und durch Sportorganisationen auf die Reproduktion von Ungleichheit auswirken oder andererseits vielleicht doch eine ungleichheitsmindernde Wirkung haben. Dies soll unter folgender Forschungsfrage untersucht werden:

Reproduziert der organisierte Sport und dessen Sportorganisationen die soziale Ungleichheit oder wirken diese ungleichheitsverringernd?
Studienarbeit aus dem Jahr 2016 im Fachbereich Soziologie - Beziehungen und Familie, Note: 1,3, FernUniversität Hagen (Kultur - und Sozialwissenschaften), Veranstaltung: -, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Sportsektor ist eine Erscheinung, welche in der Gesellschaft durch die weltweite Omnipräsenz, die Medienpräsenz sowie die Vermarktung eine enorme gesellschaftliche aber auch wirtschaftliche Bedeutung gewonnen hat. Auch die Europäische Union erkennt die wichtige Rolle des Sports für die europäische Gesellschaft an.

Die gesellschaftliche Bedeutung der Sportorganisationen und dabei insbesondere der Vereine, zeigt sich greifbar in gesundheitlicher, sozialer sowie pädagogischer Art und Weise ebenso wie bei der Verkörperung des Leistungsprinzips, welches im Sport beispielhaft sichtbar wird. Der Teilbereich sozialer Ungleichheit wird im Sportsektor in der Literatur jedoch sehr kontrovers diskutiert und dargestellt. Ein Meinungslager vertritt die Auffassung, dass im Sport soziale Ungleichheiten weniger hervortreten als in anderen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens und soziale Schichtgrenzen sogar aufgehoben werden könnten.

Im Wettkampfsport ist Gleichberechtigung und gleiche Verteilung der Siegchancen sogar konstitutiv und Spitzenqualität und Leistung ist auf der Grundlage weltweit gleicher Regeln relativ objektiv zu ermitteln. Im Bereich der sozialen Integration wird der Sportbereich oft sogar als Königsweg bezeichnet, da Sport eine Welt der Gleichwertigkeit aller Menschen unabhängig von sozialer Herkunft, Geschlecht oder Ethnie usw. darstellt. Ein anderes Meinungslager konstatiert hingegen, dass auch im Sportbereich der Zugang und generell die Möglichkeiten stark vom sozialen Status abhängen.

Aufgrund dieser heterogenen und kontroversen Zugänge soll im Rahmen dieser Arbeit untersucht werden, inwieweit der Bereich des Sports tatsächlich universal integrierend und für alle gleich ist, oder ob es sich dabei eher um einen Mythos handelt. Ganz speziell sollen dabei die Einflussfaktoren und Mechanismen in den Blick genommen, die sich in und durch Sportorganisationen auf die Reproduktion von Ungleichheit auswirken oder andererseits vielleicht doch eine ungleichheitsmindernde Wirkung haben. Dies soll unter folgender Forschungsfrage untersucht werden:

Reproduziert der organisierte Sport und dessen Sportorganisationen die soziale Ungleichheit oder wirken diese ungleichheitsverringernd?
Details
Erscheinungsjahr: 2016
Genre: Recht, Sozialwissenschaften, Soziologie, Wirtschaft
Rubrik: Wissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 40 S.
2 farbige Illustr.
ISBN-13: 9783668343139
ISBN-10: 3668343136
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Ramesberger, Reinhold
Auflage: 1. Auflage
Hersteller: GRIN Verlag
Verantwortliche Person für die EU: GRIN Publishing GmbH, Waltherstr. 23, D-80337 München, info@grin.com
Maße: 210 x 148 x 4 mm
Von/Mit: Reinhold Ramesberger
Erscheinungsdatum: 18.11.2016
Gewicht: 0,073 kg
Artikel-ID: 107800460

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