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Beschreibung
Für meine Familie ist Essen nicht einfach nur Nahrung. Es ist unsere Familiengeschichte. Es ist sowohl ein theoretisches Konzept als auch eine praktische Handlung. Es ist einerseits elegant und raffiniert, andererseits auch wohltuend und tröstend. Eine gemeinsame Mahlzeit war oft unsere alleinige Verbindung zu unseren Wurzeln und war oft das Einzige, das wir hatten, um einander in schweren Zeiten beistehen und trösten zu können.Rückblickend ist es offensichtlich, dass versklavte Menschen zugleich zu den anpassungsfähigsten Menschen der Welt gehörten. Sie haben Speisen kreiert, die von Zutaten aus der ganzen Welt beeinflusst und inspiriert wurden. Von Afrika bis Europa, vom Nahen Osten über Asien hin zu Australien und natürlich von Nord- und Südamerika haben sie Gewürze und Techniken übernommen, die unser Kocherbe bestimmt [...] Nana Birtie vereinte in ihrer Küche ihre afrikanischen Wurzeln mit den französisch-kanadischen Einflüssen der Sklavenbesitzer und der kreolischen Küche Louisianas. Ich habe diese kulinarischen Verbindungen unterschiedlicher Kulturen und Küchen nicht nur von meiner Nana aus erster Hand erfahren. Denn viele der Gerichte, die ich heute zubereite, habe ich in den verschiedenen Ecken der Welt, in denen ich gelebt habe oder in die ich gereist bin, wiedergefunden. Manchmal haben die Gerichte andere Namen oder auch etwas unterschiedliche Zutaten mit verschiedenen Geschmacksnuancen, aber die Philosophie dahinter ist letztendlich die gleiche. Ein weiterer, wichtiger Teil des Breaking-bread-Erlebnisses ist die Musik. Ich würde gerne ausführlicher darauf eingehen, aber das würde den Rahmen dieses Buches sprengen. Eines möchte ich jedoch erwähnen: wo es etwas zu essen gibt, gibt es auch Gemeinschaft, und wo es Gemeinschaft gibt, gibt es auch Musik. Das ist der gemeinsame Nenner der Menschheit und etwas, das ich in jeder einzelnen Gemeinschaft, in jedem Land, auf jedem Kontinent - überall wo ich zu Gast war - immer wieder erlebt habe. Auf jedem Fest hört man Lieder, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, und diese Lieder sind genauso wichtig für die Feier wie das Brot, der Reis oder das gebratene Hühnchen.
Für meine Familie ist Essen nicht einfach nur Nahrung. Es ist unsere Familiengeschichte. Es ist sowohl ein theoretisches Konzept als auch eine praktische Handlung. Es ist einerseits elegant und raffiniert, andererseits auch wohltuend und tröstend. Eine gemeinsame Mahlzeit war oft unsere alleinige Verbindung zu unseren Wurzeln und war oft das Einzige, das wir hatten, um einander in schweren Zeiten beistehen und trösten zu können.Rückblickend ist es offensichtlich, dass versklavte Menschen zugleich zu den anpassungsfähigsten Menschen der Welt gehörten. Sie haben Speisen kreiert, die von Zutaten aus der ganzen Welt beeinflusst und inspiriert wurden. Von Afrika bis Europa, vom Nahen Osten über Asien hin zu Australien und natürlich von Nord- und Südamerika haben sie Gewürze und Techniken übernommen, die unser Kocherbe bestimmt [...] Nana Birtie vereinte in ihrer Küche ihre afrikanischen Wurzeln mit den französisch-kanadischen Einflüssen der Sklavenbesitzer und der kreolischen Küche Louisianas. Ich habe diese kulinarischen Verbindungen unterschiedlicher Kulturen und Küchen nicht nur von meiner Nana aus erster Hand erfahren. Denn viele der Gerichte, die ich heute zubereite, habe ich in den verschiedenen Ecken der Welt, in denen ich gelebt habe oder in die ich gereist bin, wiedergefunden. Manchmal haben die Gerichte andere Namen oder auch etwas unterschiedliche Zutaten mit verschiedenen Geschmacksnuancen, aber die Philosophie dahinter ist letztendlich die gleiche. Ein weiterer, wichtiger Teil des Breaking-bread-Erlebnisses ist die Musik. Ich würde gerne ausführlicher darauf eingehen, aber das würde den Rahmen dieses Buches sprengen. Eines möchte ich jedoch erwähnen: wo es etwas zu essen gibt, gibt es auch Gemeinschaft, und wo es Gemeinschaft gibt, gibt es auch Musik. Das ist der gemeinsame Nenner der Menschheit und etwas, das ich in jeder einzelnen Gemeinschaft, in jedem Land, auf jedem Kontinent - überall wo ich zu Gast war - immer wieder erlebt habe. Auf jedem Fest hört man Lieder, die von Generation zu Generation weitergegeben werden, und diese Lieder sind genauso wichtig für die Feier wie das Brot, der Reis oder das gebratene Hühnchen.
Details
Erscheinungsjahr: 2021
Genre: Kochen & Backen, Ratgeber, Sachbuch
Rubrik: Essen & Trinken
Thema: Themenkochbücher
Medium: Buch
Inhalt: 112 S.
231 Illustr.
101 Fotos
ISBN-13: 9783943969245
ISBN-10: 394396924X
Sprache: Deutsch
Einband: Halbleinen
Autor: Moore, David E
Kamera: Moore, David E.
Bartel, Daniel
Redaktion: Klotz, Andreas
Herausgeber: Andreas Klotz
Illustrator: David E Moore/Daniel Bartel
Hersteller: Tipp 4 GmbH
Verantwortliche Person für die EU: TiPP 4 GmbH, Andreas Klotz, Von-Wrangell-Str. 2, D-53359 Rheinbach, ak@tipp4.de
Maße: 270 x 215 x 15 mm
Von/Mit: David E Moore
Erscheinungsdatum: 15.11.2021
Gewicht: 0,681 kg
Artikel-ID: 120725402

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