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Beschreibung
In der Forschung zu den Beziehungen zwischen Deutschland und Ostasien, insbesondere zu Japan seit der Meiji-Periode (1868-1912), stand meist Preußen im Mittelpunkt der Betrachtungen, hatte es doch frühzeitig offizielle diplomatische Kontakte nach Japan aufgenommen. Die Beiträge dieses Bandes richten den Blick nun erstmals auf die Beziehungen zwischen dem "besonderen", durch seine kulturelle und kulturhistorische Bedeutung herausgehobenen Kleinstaat Sachsen-Weimar-Eisenach und Ostasien im 19. und im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Es geht um die Spielräume kleinstaatlicher Außen-, Kultur- und Gewerbepolitik im Kaiserreich, die Universität Jena, ihre Studenten und ihre weitgespannten internationalen Wissenschaftsbeziehungen, die evangelische Landeskirche sowie einzelne Akteure wie Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach, den Diplomaten Alexander von Siebold, den Philosophen Rudolf Eucken und den chinesischen Schriftsteller Lin Yutang. So wird die Dichte und Intensität der Wechselbeziehungen und zeitgenössischen Rezeptionsprozesse plastisch, die das thüringische Großherzogtum, Japan und China zwischen Kulturaustausch, Kulturimperialismus und Kolonialismus miteinander verbanden.
In der Forschung zu den Beziehungen zwischen Deutschland und Ostasien, insbesondere zu Japan seit der Meiji-Periode (1868-1912), stand meist Preußen im Mittelpunkt der Betrachtungen, hatte es doch frühzeitig offizielle diplomatische Kontakte nach Japan aufgenommen. Die Beiträge dieses Bandes richten den Blick nun erstmals auf die Beziehungen zwischen dem "besonderen", durch seine kulturelle und kulturhistorische Bedeutung herausgehobenen Kleinstaat Sachsen-Weimar-Eisenach und Ostasien im 19. und im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts. Es geht um die Spielräume kleinstaatlicher Außen-, Kultur- und Gewerbepolitik im Kaiserreich, die Universität Jena, ihre Studenten und ihre weitgespannten internationalen Wissenschaftsbeziehungen, die evangelische Landeskirche sowie einzelne Akteure wie Großherzog Carl Alexander von Sachsen-Weimar-Eisenach, den Diplomaten Alexander von Siebold, den Philosophen Rudolf Eucken und den chinesischen Schriftsteller Lin Yutang. So wird die Dichte und Intensität der Wechselbeziehungen und zeitgenössischen Rezeptionsprozesse plastisch, die das thüringische Großherzogtum, Japan und China zwischen Kulturaustausch, Kulturimperialismus und Kolonialismus miteinander verbanden.
Zusammenfassung
Joachim Bauer studierte Geschichte und Germanistik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena und habilitierte dort 2009. Er ist Leiter des Universitätsarchivs. Bauer veröffentlichte zahlreiche Publikationen zur Universitäts- und Studentengeschichte, Reformationsgeschichte und Geschichte der Geheimgesellschaften im 18. Jahrhundert.
Stefan Gerber ist kommissarischer Leiter des Archivs der Friedrich-Schiller-Universität Jena.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Fachbereich: Regionalgeschichte
Genre: Geisteswissenschaften, Geschichte, Kunst, Musik
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Reihe: Quellen und Beiträge zur Geschichte der Universität Jena
Inhalt: 357 S.
360 S.
2 s/w Illustr.
14 farbige Illustr.
5 s/w Tab.
21 Illustr.
ISBN-13: 9783515136556
ISBN-10: 351513655X
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 400013655
Einband: Kartoniert / Broschiert
Redaktion: Bauer, Joachim
Gerber, Stefan
Herausgeber: Joachim Bauer/Stefan Gerber
Hersteller: Steiner Franz Verlag
Steiner, Franz, Verlag GmbH
Verantwortliche Person für die EU: Franz Steiner Verlag GmbH, Maybachstr. 8, D-70469 Stuttgart, service@steiner-verlag.de
Abbildungen: 2 schwarz-weiße und 14 farbige Abbildungen, 5 schwarz-weiße Tabellen
Maße: 282 x 187 x 80 mm
Von/Mit: Joachim Bauer (u. a.)
Erscheinungsdatum: 23.10.2025
Gewicht: 0,612 kg
Artikel-ID: 134110949

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