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Beschreibung
'Ueber das Recht des Volks zu einer Revolution' des Nürnberger Arztes und Kantianers Johann Benjamin Erhard ist ein Schlüsseltext der deutschen Revolutionstheorie um 1800 und ein Werk von besonderer ideengeschichtlicher Bedeutung. Als Klassiker im Feld der Menschenrechtstheorie ist das Buch unverändert diskussionswürdig.
Erhard zählt zu den Denkern der nachkantischen Philosophie, die ihre theoretischen Überlegungen nicht in einem systematischen Hauptwerk zusammengefasst haben. Seine wichtigsten Beiträge liegen in Briefen und Rezensionen vor. Seine politische Theorie hat er allerdings in der Revolutions-Schrift ausführlicher entwickelt.
Nach der Übersetzung von Étienne de La Boéties Abhandlung 'Freiwillige Knechtschaft' arbeitete Erhard 1793 zunächst als Entgegnung auf La Boétie eine 'Prüfung der Alleinherrschaft nach moralischen Prinzipien' für Wielands 'Neuen Teutschen Merkur' aus. Sein Verleger Friedrich Carl Forberg urteilte darüber: 'Ich kenne niemanden, der über Gegenstände des Staatsrechts mit dem Tiefsinne, und dem mutigen Blicke philosophirt hätte [...].' Die Revolutionsschrift setzt diese Überlegungen fort. Sie wurde nach ihrem Erscheinen 1795 in mehreren Staaten verboten und hat dennoch eine größere Wirkung entfalten können: In Fichtes Rechtstheorie, Schillers Dramenwerk oder der politischen Philosophie der Frühromantik finden sich Reaktionen auf Erhards Ausführungen.
Erhard zählt zu den Denkern der nachkantischen Philosophie, die ihre theoretischen Überlegungen nicht in einem systematischen Hauptwerk zusammengefasst haben. Seine wichtigsten Beiträge liegen in Briefen und Rezensionen vor. Seine politische Theorie hat er allerdings in der Revolutions-Schrift ausführlicher entwickelt.
Nach der Übersetzung von Étienne de La Boéties Abhandlung 'Freiwillige Knechtschaft' arbeitete Erhard 1793 zunächst als Entgegnung auf La Boétie eine 'Prüfung der Alleinherrschaft nach moralischen Prinzipien' für Wielands 'Neuen Teutschen Merkur' aus. Sein Verleger Friedrich Carl Forberg urteilte darüber: 'Ich kenne niemanden, der über Gegenstände des Staatsrechts mit dem Tiefsinne, und dem mutigen Blicke philosophirt hätte [...].' Die Revolutionsschrift setzt diese Überlegungen fort. Sie wurde nach ihrem Erscheinen 1795 in mehreren Staaten verboten und hat dennoch eine größere Wirkung entfalten können: In Fichtes Rechtstheorie, Schillers Dramenwerk oder der politischen Philosophie der Frühromantik finden sich Reaktionen auf Erhards Ausführungen.
'Ueber das Recht des Volks zu einer Revolution' des Nürnberger Arztes und Kantianers Johann Benjamin Erhard ist ein Schlüsseltext der deutschen Revolutionstheorie um 1800 und ein Werk von besonderer ideengeschichtlicher Bedeutung. Als Klassiker im Feld der Menschenrechtstheorie ist das Buch unverändert diskussionswürdig.
Erhard zählt zu den Denkern der nachkantischen Philosophie, die ihre theoretischen Überlegungen nicht in einem systematischen Hauptwerk zusammengefasst haben. Seine wichtigsten Beiträge liegen in Briefen und Rezensionen vor. Seine politische Theorie hat er allerdings in der Revolutions-Schrift ausführlicher entwickelt.
Nach der Übersetzung von Étienne de La Boéties Abhandlung 'Freiwillige Knechtschaft' arbeitete Erhard 1793 zunächst als Entgegnung auf La Boétie eine 'Prüfung der Alleinherrschaft nach moralischen Prinzipien' für Wielands 'Neuen Teutschen Merkur' aus. Sein Verleger Friedrich Carl Forberg urteilte darüber: 'Ich kenne niemanden, der über Gegenstände des Staatsrechts mit dem Tiefsinne, und dem mutigen Blicke philosophirt hätte [...].' Die Revolutionsschrift setzt diese Überlegungen fort. Sie wurde nach ihrem Erscheinen 1795 in mehreren Staaten verboten und hat dennoch eine größere Wirkung entfalten können: In Fichtes Rechtstheorie, Schillers Dramenwerk oder der politischen Philosophie der Frühromantik finden sich Reaktionen auf Erhards Ausführungen.
Erhard zählt zu den Denkern der nachkantischen Philosophie, die ihre theoretischen Überlegungen nicht in einem systematischen Hauptwerk zusammengefasst haben. Seine wichtigsten Beiträge liegen in Briefen und Rezensionen vor. Seine politische Theorie hat er allerdings in der Revolutions-Schrift ausführlicher entwickelt.
Nach der Übersetzung von Étienne de La Boéties Abhandlung 'Freiwillige Knechtschaft' arbeitete Erhard 1793 zunächst als Entgegnung auf La Boétie eine 'Prüfung der Alleinherrschaft nach moralischen Prinzipien' für Wielands 'Neuen Teutschen Merkur' aus. Sein Verleger Friedrich Carl Forberg urteilte darüber: 'Ich kenne niemanden, der über Gegenstände des Staatsrechts mit dem Tiefsinne, und dem mutigen Blicke philosophirt hätte [...].' Die Revolutionsschrift setzt diese Überlegungen fort. Sie wurde nach ihrem Erscheinen 1795 in mehreren Staaten verboten und hat dennoch eine größere Wirkung entfalten können: In Fichtes Rechtstheorie, Schillers Dramenwerk oder der politischen Philosophie der Frühromantik finden sich Reaktionen auf Erhards Ausführungen.
Über den Autor
Johann Benjamin Erhard (1766-1827) aus Nürnberg arbeitete zunächst als Scheibenzieher und Graveur in der Werkstatt seines Vaters, bevor er mit 22 Jahren ein Medizinstudium aufnahm. Anschließend studierte er Philosophie in Jena, u. a. bei Reinhold, und befreundete sich mit zahlreichen führenden Denkern, u. a. Kant, Schiller und Goethe. 1799 ließ er sich als Arzt in Berlin nieder. Erhard war ein radikaler Anhänger der Französischen und der Amerikanischen Revolution.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2026 |
|---|---|
| Genre: | Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Philosophie |
| Jahrhundert: | 19. Jh. |
| Rubrik: | Geisteswissenschaften |
| Medium: | Taschenbuch |
| Reihe: | Philosophische Bibliothek |
| Inhalt: |
XCVIII
140 S. |
| ISBN-13: | 9783787342778 |
| ISBN-10: | 378734277X |
| Sprache: | Deutsch |
| Herstellernummer: | 004277 |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Erhard, Johann Benjamin |
| Redaktion: | Naschert, Guido |
| Herausgeber: | Guido Naschert |
| Hersteller: |
Meiner Felix Verlag GmbH
Meiner, Felix, Verlag GmbH |
| Verantwortliche Person für die EU: | Felix Meiner Verlag GmbH, Richardstr. 47, D-22081 Hamburg, vertrieb@meiner.de |
| Maße: | 186 x 120 x 13 mm |
| Von/Mit: | Johann Benjamin Erhard |
| Erscheinungsdatum: | 15.06.2026 |
| Gewicht: | 0,21 kg |