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Beschreibung
Verzicht ist umstritten - sowohl der Begriff als auch die Praxis. Manchen gilt Verzicht als Lösungsansatz für Probleme des Überkonsums und der Überlastung, anderen als unzumutbarer Angriff auf das Recht zur Selbstentfaltung und dem Streben nach Wohlstand und Lebenszufriedenheit. Kultur- und ideengeschichtlich ist die Frage nach Form und Funktion der freiwilligen Selbstbeschränkung jedoch schon alt und findet sich bereits vielfältig in antiken Tugendlehren und religiösen Traditionen. Dieser Band kartiert aus interdisziplinärer Perspektive das Feld des Verzichts und diskutiert Traditionslinien und Praxisformen dieser Kulturtechnik im Spannungsfeld von Zumutung und Ressource. Es geht dabei sowohl um philosophische Grundlagen, religiöse Überzeugungen und politische Debatten als auch um konkrete Praktiken wie Fasten, nachhaltigen Konsum, Nahrungsverzicht am Lebensende, Medienkonsum oder Bioökonomie.
Verzicht ist umstritten - sowohl der Begriff als auch die Praxis. Manchen gilt Verzicht als Lösungsansatz für Probleme des Überkonsums und der Überlastung, anderen als unzumutbarer Angriff auf das Recht zur Selbstentfaltung und dem Streben nach Wohlstand und Lebenszufriedenheit. Kultur- und ideengeschichtlich ist die Frage nach Form und Funktion der freiwilligen Selbstbeschränkung jedoch schon alt und findet sich bereits vielfältig in antiken Tugendlehren und religiösen Traditionen. Dieser Band kartiert aus interdisziplinärer Perspektive das Feld des Verzichts und diskutiert Traditionslinien und Praxisformen dieser Kulturtechnik im Spannungsfeld von Zumutung und Ressource. Es geht dabei sowohl um philosophische Grundlagen, religiöse Überzeugungen und politische Debatten als auch um konkrete Praktiken wie Fasten, nachhaltigen Konsum, Nahrungsverzicht am Lebensende, Medienkonsum oder Bioökonomie.
Zusammenfassung
Timo Heimerdinger, Dr. phil., ist seit 2020 Professor am Institut für Empirische Kulturwissenschaft der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Er studierte in Freiburg und Pisa, wurde an der Universität Kiel mit einer Arbeit zu populären Seemannsbildern 2005 promoviert und absolvierte akademische Stationen als wissenschaftliche Hilfskraft am ISGV in Dresden, als Juniorprofessor in Mainz (2004-2009) und als Professor für Europäische Ethnologie in Innsbruck (2009-2020).
Hannah Kanz ist Empirische Kulturwissenschaftlerin und interessiert sich für die Techniken und Praktiken, die gegenwärtige Alltage ausmachen. Sie studierte Europäische Ethnologie und Geschichte an der Universität Innsbruck und der Queen's University Belfast. Von 2020 bis 2025 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Empirische Kulturwissenschaft der Universität Freiburg tätig.
Dr. Michaela Bill-Mrziglod ist Akademische Oberratin an der Universitat Koblenz im Arbeitsbereich Kirchengeschichte des Instituts fur Katholische Theologie. Ihre Forschungsschwerpunkte sind die mittelalterliche und fruhneuzeitliche Ritual- und Korpergeschichte sowie die Geschichte christlicher Askese.
Lea Breitsprecher MA arbeitet als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt "Biookonomie als kulturelle Transformation" und promoviert am Institut fur Empirische Kulturwissenschaft der Universitat Freiburg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind: Materielle Kultur, Okologische Transformation / Biookonomie und Okonomische Anthropologie.
Prof. Dr. Nina Degele lehrt Soziologie und Gender Studies an der Universitat Freiburg. Derzeitige Forschungsgebiete sind Intersektionalitat, Klimawandel, Nachhaltigkeit und Reisen.
Dr. Lara Gruhn ist Senior Projektleiterin beim Verein Getrankekarton-Recycling Schweiz und externe Dozentin an verschiedenen Universitaten. Ihre derzeitigen Arbeitsschwerpunkte sind Storytelling, Kreislaufwirtschaft, Nachhaltigkeit und alltaglicher Konsum.
Timo Heimerdinger, Dr. phil., ist seit 2020 Professor am Institut für Empirische Kulturwissenschaft der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Er studierte in Freiburg und Pisa, wurde an der Universität Kiel mit einer Arbeit zu populären Seemannsbildern 2005 promoviert und absolvierte akademische Stationen als wissenschaftliche Hilfskraft am ISGV in Dresden, als Juniorprofessor in Mainz (2004-2009) und als Professor für Europäische Ethnologie in Innsbruck (2009-2020).
Elisa Heuser MA promoviert am Ludwig-Uhland-Institut fur Empirische Kulturwissenschaft der Universitat Tubingen. Ihre Interessen liegen im Bereich der Historischen Ethnografie bzw. Kulturgeschichte sowie der politischen Bildungsarbeit. Dazu zahlen: Korper und Geschlecht, Wunder und Spektakel, (Anti-)Klassismus und Demokratie.
Hannah Kanz ist Empirische Kulturwissenschaftlerin und interessiert sich für die Techniken und Praktiken, die gegenwärtige Alltage ausmachen. Sie studierte Europäische Ethnologie und Geschichte an der Universität Innsbruck und der Queen's University Belfast. Von 2020 bis 2025 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Empirische Kulturwissenschaft der Universität Freiburg tätig.
Prof. Dr. Annette Kehnel ist Inhaberin des Lehrstuhls fur Mittelalterliche Geschichte an der Universitat Mannheim. In ihren Buchern "Wir konnten auch anders" (2021) und "Die sieben Todsunden" (2024) beschaftigt sie sich mit Themen der Nachhaltigkeit in epochen- und kulturubergreifender Perspektive.
Details
Erscheinungsjahr: 2025
Fachbereich: Volkskunde
Genre: Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft
Produktart: Nachschlagewerke
Rubrik: Völkerkunde
Medium: Taschenbuch
Reihe: Freiburger Studien zur Kulturanalyse
Inhalt: 280 S.
ISBN-13: 9783818800284
ISBN-10: 3818800286
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Redaktion: Heimerdinger, Timo
Kanz, Hannah
Herausgeber: Timo Heimerdinger/Hannah Kanz
Hersteller: Waxmann Verlag
Waxmann Verlag GmbH
Verantwortliche Person für die EU: Waxmann Verlag GmbH, Steinfurter Str. 555, D-48159 Münster, info@waxmann.com
Maße: 235 x 168 x 20 mm
Von/Mit: Timo Heimerdinger (u. a.)
Erscheinungsdatum: 17.06.2025
Gewicht: 0,534 kg
Artikel-ID: 133527653

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