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Beschreibung
Hieß sie wirklich Esther, die Großmutter des Vaters, die 1941 im besetzten Kiew allein in der Wohnung der geflohenen Familie zurückblieb? Die jiddischen Worte, die sie vertrauensvoll an die deutschen Soldaten auf der Straße richtete - wer hat sie gehört? Und als die Soldaten die Babuschka erschossen, »mit nachlässiger Routine« - wer hat am Fenster gestanden und zugeschaut?

In Kiew und Mauthausen, Warschau und Wien legt Katja Petrowskaja Fragmente eines zerbrochenen Familienmosaiks frei - Stoff für einen Epochenroman, erzählt in lapidaren Geschichten. Die Autorin schreibt von ihren Reisen zu den Schauplätzen, reflektiert über ein zersplittertes, traumatisiertes Jahrhundert und rückt Figuren ins Bild, deren Gesichter nicht mehr erkennbar sind. Ungläubigkeit, Skrupel und ein Sinn für Komik wirken in jedem Satz dieses eindringlichen Buches.

Hieß sie wirklich Esther, die Großmutter des Vaters, die 1941 im besetzten Kiew allein in der Wohnung der geflohenen Familie zurückblieb? Die jiddischen Worte, die sie vertrauensvoll an die deutschen Soldaten auf der Straße richtete - wer hat sie gehört? Und als die Soldaten die Babuschka erschossen, »mit nachlässiger Routine« - wer hat am Fenster gestanden und zugeschaut?

In Kiew und Mauthausen, Warschau und Wien legt Katja Petrowskaja Fragmente eines zerbrochenen Familienmosaiks frei - Stoff für einen Epochenroman, erzählt in lapidaren Geschichten. Die Autorin schreibt von ihren Reisen zu den Schauplätzen, reflektiert über ein zersplittertes, traumatisiertes Jahrhundert und rückt Figuren ins Bild, deren Gesichter nicht mehr erkennbar sind. Ungläubigkeit, Skrupel und ein Sinn für Komik wirken in jedem Satz dieses eindringlichen Buches.

Zusammenfassung
Katja Petrowskaja, 1970 in Kiew geboren, lebt seit 1999 in Berlin. Sie studierte in Tartu Literaturwissenschaft und Slawistik und promovierte in Moskau. Von 2000 bis 2010 schrieb sie für verschiedene russisch- und deutschsprachige Medien (Neue Zürcher Zeitung, taz, Deutsche Welle, Radio Liberty). Seit 2011 ist sie Kolumnistin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagzeitung. Ihr literarisches Debüt Vielleicht Esther (2014) wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt und vielfach ausgezeichnet. 2022 erschien der Essayband Das Foto schaute mich an, 2025 der Essayband Als wäre es vorbei. Texte aus dem Krieg. Sie lebt in Berlin.
Inhaltsverzeichnis
Google sei Dank
Eine exemplarische Geschichte
Familienbaum
Negative Zahlen
Die Liste
Das Rezept
Perpetuum mobile
Nachbarn
Im Museum
Rosa und die Stummen
Schimon der Hörende
Ein Flug
Das Tor
Ariadnefaden
Die letzte Mutter
Mogendovid
Wünschelrute
Der Zug
Facebook 1940
Mein schönes Polen
Polscha
Ozjels Asyl
Ulica Ciepla
Zwei Städte
Family Heritage
Ebay now
Die Probe
Nike
Das falsche Haus
Kozyra
Life Records
Related through Adam
Kalisz
Verlorene Buchstaben
In der Welt der unorganisierten Materie
Hausdurchsuchung
Van der Lubbe
Damoklesschwert
Größenwahn
Im Archiv
Stimmen
Goethes Geheimdienst
Ein Meschuggener
Der Prozess
Drei Autos
Zufall
Marias Tränen
Die Schürze
Selbsterhaltungstrieb
Vergiss Herostratos
Gorgo Medusa
Karl versus Judas
Windrose
Babij Jar
Ein Spaziergang
Riva, Rita, Margarita
Anna und Ljolja
Arnold im Hemd
Vielleicht Esther
Deduschka
Das Schweigen des Großvaters
Mittagspause in Mauthausen
Der Garten
Freitagsbriefe
Perlen
Beim Großvater
Milchstraße
Russenfriedhof
Hans
Fahrt nach Mauthausen
Sisyphus
Der Todesmarsch der fremden Verwandten
Das Ende des Imperiums
Kreuzung
Danksagung
Bildnachweis
Details
Erscheinungsjahr: 2017
Genre: Belletristik, Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Buch
Reihe: suhrkamp pocket
Inhalt: 352 S.
ISBN-13: 9783518468265
ISBN-10: 351846826X
Sprache: Deutsch
Einband: Gebunden
Autor: Petrowskaja, Katja
Hersteller: Suhrkamp Verlag
Suhrkamp Verlag GmbH
Verantwortliche Person für die EU: Suhrkamp Verlag GmbH, Torstr. 44, D-10119 Berlin, info@suhrkamp.de
Maße: 144 x 93 x 30 mm
Von/Mit: Katja Petrowskaja
Erscheinungsdatum: 13.11.2017
Gewicht: 0,197 kg
Artikel-ID: 110382003

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