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Beschreibung
Out-of-home placement in institutionalised care and returning to the family system present young people and their families with major transformational challenges. This involves affiliations and demarcations, relative autonomy and relative dependence. Based on a qualitative research project, the author explores the question of how family members experience return processes and thereby continually create 'family/families'. She analyses the interactions between the actions, feelings and explanations of young people and parents in interaction with the activities of professional actors and the legally coded structures of child and youth welfare. The empirically and theoretically orientated work links important discussions of child and youth welfare research with current concepts of family research. In particular, a relational model of care in private responsibility and in structures of state child and youth welfare interventions is developed. In addition, suggestions for practice are provided.
Out-of-home placement in institutionalised care and returning to the family system present young people and their families with major transformational challenges. This involves affiliations and demarcations, relative autonomy and relative dependence. Based on a qualitative research project, the author explores the question of how family members experience return processes and thereby continually create 'family/families'. She analyses the interactions between the actions, feelings and explanations of young people and parents in interaction with the activities of professional actors and the legally coded structures of child and youth welfare. The empirically and theoretically orientated work links important discussions of child and youth welfare research with current concepts of family research. In particular, a relational model of care in private responsibility and in structures of state child and youth welfare interventions is developed. In addition, suggestions for practice are provided.
Über den Autor
Mag.a [...] Christina Lienhart, DSA; Senior Lecturer, Department Soziale Arbeit/MCI Internationale Hochschule, Innsbruck, Österreich
Inhaltsverzeichnis
Tabellen- und Abbildungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis
Vorwort
1 Einleitung
2 Gegenwärtige Familien als relationale Herstellungsleistungen
2.1 Bedeutung von Individualisierungs- und Freisetzungsprozessen für Familien
2.2 Der Figurationsansatz von Norbert Elias
2.2.1 Figurationen in der Gesellschaft der Individuen
2.2.2 Prozesscharakter und relationale Funktionalität
2.2.3 Machtbalancen und die Frage von Plänen, Vorhersehbarkeit und Kontrolle
2.3 Von statistischen Familiendefinitionen zu 'Familie als Herstellungsleistung'
2.3.1 Familie(n) in Statistiken
2.3.2 Familienbegriffe zwischen Gefahren der Verengung und Diffusität
2.3.3 Relationale Vorstellungen von Familie
2.3.4 Der careorientierte Familienbegriff des Doing Family
2.4 Doing & Displaying Family
2.4.1 Ebenen und Sachverhalte, Grundformen, Dimensionen und Modi
2.4.2 Schattenseiten des Doing Family
2.4.3 Undoing Family und Not Doing Family
2.4.4 Der politische Aspekt des Doing Family
3 Sorge und Verantwortung in Relationen
3.1 Sorge und/oder Care
3.1.1 Sorge und Fürsorge
3.1.2 Care-Diskurse und Sorge
3.1.3 Sorge und Care als relationale Konzepte
3.1.4 Sorge und Care im Kinder- und Jugendhilfe-Kontext - Definitionen
3.2 Verantwortung
3.2.1 Unschärfe oder Vieldeutigkeit von Verantwortung
3.2.2 Verantwortung als relationales Konzept
4 Familien und Jugendhilfe mit Fokus auf stationäre Erziehungshilfen
4.1 De-Familialisierungs-, Re-Familialisierungs- sowie Familialisierungsprozesse und Politiken des Kinderschutzes
4.1.1 De-Familialisierung
4.1.2 Politiken des Kinderschutzes: De-Familialisierung und Re-Familialisierung
4.1.3 Familialisierung der Kinder- und Jugendhilfe
4.2 Stationäre Erziehungshilfe zwischen Ultima Ratio und EINER familienorientierten KJH-Leistung
4.2.1 Ambulante Erziehungshilfen 'bis nichts mehr geht'
4.2.2 Stationäre Erziehungshilfe als Ultima Ratio
4.2.3 Diversifizierung von stationären Erziehungshilfen mit Fallstricken
4.2.4 Verhältnisse zwischen stationären Erziehungshilfen und Familien
5 Rückkehr ins Familiensystem als eine Form des Leaving Care
5.1 Care Leaver und Leaving Care
5.2 Rückkehr in das Familiensystem
6 Rechtliche Rahmung in Österreich mit besonderem Fokus auf Rückkehr
6.1 ABGB und BVG Kinderrechte: Obsorge, Kindeswohl und Kontaktrecht
6.2 Kinder- und Jugendhilfegesetz(e) in Österreich
6.2.1 Entwicklung des Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetz 2013 und die 'Verländerung' der Kinder- und Jugendhilfegesetzgebung
6.2.2 Das Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetz 2013 (B-KJHG 2013)
6.2.3 Rückkehr und Zusammenarbeit mit Familien in den Kinder- und Jugendhilfegesetzen der Bundesländer
7 Forschungsstand
7.1 Quantitative Daten zu Rückkehr
7.2 Forschung zu Rückkehrprozessen
7.3 Forschung zu Elementen einer relationalen Herstellung von Familie im Kontext von Fremdunterbringung
7.4 Forschungslücken
8 Forschungsdesign
8.1 Erkenntnisinteresse und übergeordnete Forschungsfrage
8.2 Grounded Theorie Methodologie als methodologischer Orientierungsrahmen
8.2.1 Das induktive Selbstmissverständnis und theoretische Sensibilität
8.2.2 Die Methode des ständigen Vergleichens
8.3 Eigenes Vorgehen
8.3.1 Sekundäranalyse vorhandener Daten
8.3.2 Primärforschungsprojekt: Zielgruppe und Durchführung der Interviews
8.3.3 Theoretisches Sampling und eigenes Auswertungsverfahren
8.3.4 Überlegungen zur Darstellung
9 Fallanalysen
9.1 Fallanalyse Familie Berger - Kursskizze auf Basis der Interviews mit Tochter und Mutter
Die Perspektive der Tochter Melanie
9.1.1 Interviewsituation
9.1.2 Schlüsselpassagen im Rückkehrprozess
9.1.3 Analyse und Interpretation
Die Perspektive der Mutter Susanne Berger
9.1.4 Die Interviewsituation
9.1.5 Schlüsselpassagen im Rückkehrprozess
9.1.6 Analyse und Interpretation
Vergleich der Fallanalysen von Tochter und Mutter
9.2 Fallanalyse Familie Rössler/Holzer - die Perspektive von Herrn Rössler
9.2.1 Kurzskizze
9.2.2 Die Interviewsituation
9.2.3 Schlüsselpassagen im Rückkehrprozess
9.2.4 Analyse und Interpretation
9.3 Fallanalyse Familie Singer - die Perspektive von Frau Singer
9.3.1 Kurzskizze
9.3.2 Die Interviewsituation
9.3.3 Schlüsselpassagen im Rückkehrprozess
9.3.4 Analyse und Interpretation
9.4 Ergänzende Fallanalyse Familie Neuhuber - die Perspektive von Johannes
9.4.1 Interviewsituation und Fallbeschreibung
9.4.2 Familiale Sorge- und Verantwortungsverhältnisse als gegenseitiger Versorgungsraum
9.4.3 Sorgepraxen innerhalb von Verantwortungsverhältnissen
10 Fallübergreifende Zusammenschau
10.1 Relationale Sorgepraxen in Verantwortungsinterpretationen
10.1.1 Narrative der Entscheidungen mit gravierenden Übergangseffekten und Vorschlag einer Typologie
10.1.2 Relationale Gestaltung von Interaktionsräumen und Dynamiken von und für alltagsbezogene Sorgepraxen
10.1.3 Zentrale Sorgethemen in Interdependenzgeflechten
10.1.4 Balanceleistungen bei Übergängen und Bezügen zwischen den Interaktionsräumen: Kipp-Bewegungen und Ligaturen der Alltage
10.2 Modell einer kinder- und jugendhilfebezogenen, relationalen Sorge-Verantwortungs-Prozessstruktur der Herstellungsleistungen von Familie
10.3 Diskussion
11 Ausblick für Forschung und Praxis
11.1 Anregung für die Forschung
11.2 Anregungen für die Praxis
Literaturverzeichnis
Danksagung
Abkürzungsverzeichnis
Vorwort
1 Einleitung
2 Gegenwärtige Familien als relationale Herstellungsleistungen
2.1 Bedeutung von Individualisierungs- und Freisetzungsprozessen für Familien
2.2 Der Figurationsansatz von Norbert Elias
2.2.1 Figurationen in der Gesellschaft der Individuen
2.2.2 Prozesscharakter und relationale Funktionalität
2.2.3 Machtbalancen und die Frage von Plänen, Vorhersehbarkeit und Kontrolle
2.3 Von statistischen Familiendefinitionen zu 'Familie als Herstellungsleistung'
2.3.1 Familie(n) in Statistiken
2.3.2 Familienbegriffe zwischen Gefahren der Verengung und Diffusität
2.3.3 Relationale Vorstellungen von Familie
2.3.4 Der careorientierte Familienbegriff des Doing Family
2.4 Doing & Displaying Family
2.4.1 Ebenen und Sachverhalte, Grundformen, Dimensionen und Modi
2.4.2 Schattenseiten des Doing Family
2.4.3 Undoing Family und Not Doing Family
2.4.4 Der politische Aspekt des Doing Family
3 Sorge und Verantwortung in Relationen
3.1 Sorge und/oder Care
3.1.1 Sorge und Fürsorge
3.1.2 Care-Diskurse und Sorge
3.1.3 Sorge und Care als relationale Konzepte
3.1.4 Sorge und Care im Kinder- und Jugendhilfe-Kontext - Definitionen
3.2 Verantwortung
3.2.1 Unschärfe oder Vieldeutigkeit von Verantwortung
3.2.2 Verantwortung als relationales Konzept
4 Familien und Jugendhilfe mit Fokus auf stationäre Erziehungshilfen
4.1 De-Familialisierungs-, Re-Familialisierungs- sowie Familialisierungsprozesse und Politiken des Kinderschutzes
4.1.1 De-Familialisierung
4.1.2 Politiken des Kinderschutzes: De-Familialisierung und Re-Familialisierung
4.1.3 Familialisierung der Kinder- und Jugendhilfe
4.2 Stationäre Erziehungshilfe zwischen Ultima Ratio und EINER familienorientierten KJH-Leistung
4.2.1 Ambulante Erziehungshilfen 'bis nichts mehr geht'
4.2.2 Stationäre Erziehungshilfe als Ultima Ratio
4.2.3 Diversifizierung von stationären Erziehungshilfen mit Fallstricken
4.2.4 Verhältnisse zwischen stationären Erziehungshilfen und Familien
5 Rückkehr ins Familiensystem als eine Form des Leaving Care
5.1 Care Leaver und Leaving Care
5.2 Rückkehr in das Familiensystem
6 Rechtliche Rahmung in Österreich mit besonderem Fokus auf Rückkehr
6.1 ABGB und BVG Kinderrechte: Obsorge, Kindeswohl und Kontaktrecht
6.2 Kinder- und Jugendhilfegesetz(e) in Österreich
6.2.1 Entwicklung des Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetz 2013 und die 'Verländerung' der Kinder- und Jugendhilfegesetzgebung
6.2.2 Das Bundes-Kinder- und Jugendhilfegesetz 2013 (B-KJHG 2013)
6.2.3 Rückkehr und Zusammenarbeit mit Familien in den Kinder- und Jugendhilfegesetzen der Bundesländer
7 Forschungsstand
7.1 Quantitative Daten zu Rückkehr
7.2 Forschung zu Rückkehrprozessen
7.3 Forschung zu Elementen einer relationalen Herstellung von Familie im Kontext von Fremdunterbringung
7.4 Forschungslücken
8 Forschungsdesign
8.1 Erkenntnisinteresse und übergeordnete Forschungsfrage
8.2 Grounded Theorie Methodologie als methodologischer Orientierungsrahmen
8.2.1 Das induktive Selbstmissverständnis und theoretische Sensibilität
8.2.2 Die Methode des ständigen Vergleichens
8.3 Eigenes Vorgehen
8.3.1 Sekundäranalyse vorhandener Daten
8.3.2 Primärforschungsprojekt: Zielgruppe und Durchführung der Interviews
8.3.3 Theoretisches Sampling und eigenes Auswertungsverfahren
8.3.4 Überlegungen zur Darstellung
9 Fallanalysen
9.1 Fallanalyse Familie Berger - Kursskizze auf Basis der Interviews mit Tochter und Mutter
Die Perspektive der Tochter Melanie
9.1.1 Interviewsituation
9.1.2 Schlüsselpassagen im Rückkehrprozess
9.1.3 Analyse und Interpretation
Die Perspektive der Mutter Susanne Berger
9.1.4 Die Interviewsituation
9.1.5 Schlüsselpassagen im Rückkehrprozess
9.1.6 Analyse und Interpretation
Vergleich der Fallanalysen von Tochter und Mutter
9.2 Fallanalyse Familie Rössler/Holzer - die Perspektive von Herrn Rössler
9.2.1 Kurzskizze
9.2.2 Die Interviewsituation
9.2.3 Schlüsselpassagen im Rückkehrprozess
9.2.4 Analyse und Interpretation
9.3 Fallanalyse Familie Singer - die Perspektive von Frau Singer
9.3.1 Kurzskizze
9.3.2 Die Interviewsituation
9.3.3 Schlüsselpassagen im Rückkehrprozess
9.3.4 Analyse und Interpretation
9.4 Ergänzende Fallanalyse Familie Neuhuber - die Perspektive von Johannes
9.4.1 Interviewsituation und Fallbeschreibung
9.4.2 Familiale Sorge- und Verantwortungsverhältnisse als gegenseitiger Versorgungsraum
9.4.3 Sorgepraxen innerhalb von Verantwortungsverhältnissen
10 Fallübergreifende Zusammenschau
10.1 Relationale Sorgepraxen in Verantwortungsinterpretationen
10.1.1 Narrative der Entscheidungen mit gravierenden Übergangseffekten und Vorschlag einer Typologie
10.1.2 Relationale Gestaltung von Interaktionsräumen und Dynamiken von und für alltagsbezogene Sorgepraxen
10.1.3 Zentrale Sorgethemen in Interdependenzgeflechten
10.1.4 Balanceleistungen bei Übergängen und Bezügen zwischen den Interaktionsräumen: Kipp-Bewegungen und Ligaturen der Alltage
10.2 Modell einer kinder- und jugendhilfebezogenen, relationalen Sorge-Verantwortungs-Prozessstruktur der Herstellungsleistungen von Familie
10.3 Diskussion
11 Ausblick für Forschung und Praxis
11.1 Anregung für die Forschung
11.2 Anregungen für die Praxis
Literaturverzeichnis
Danksagung
Details
| Erscheinungsjahr: | 2024 |
|---|---|
| Fachbereich: | Sozialpädagogik |
| Genre: | Erziehung & Bildung, Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft |
| Rubrik: | Sozialwissenschaften |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 394 S. |
| ISBN-13: | 9783847430513 |
| ISBN-10: | 3847430513 |
| Sprache: | Deutsch |
| Herstellernummer: | 13065 |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Lienhart, Christina |
| Hersteller: |
Budrich
Verlag Barbara Budrich GmbH Schriftenreihe der ÖFEB-Sektion Sozialpädagogik |
| Verantwortliche Person für die EU: | Verlag Barbara Budrich GmbH, Magdalena Lautenschlager, Stauffenbergstr. 7, D-51379 Leverkusen-Opladen, info@budrich.de |
| Maße: | 210 x 148 x 25 mm |
| Von/Mit: | Christina Lienhart |
| Erscheinungsdatum: | 14.05.2024 |
| Gewicht: | 0,572 kg |