Zum Hauptinhalt springen Zur Suche springen Zur Hauptnavigation springen
Beschreibung
Vom unfreien Willen, 1525 als lateinische Streitschrift De servo arbitrio erschienen, ist Martin Luthers entschiedene Antwort auf Erasmus von Rotterdams Verteidigung des freien Willens. Das Buch entfaltet eine theologisch zugespitzte Anthropologie: Der Mensch ist nach dem Sündenfall nicht neutral wählend, sondern in Bezug auf das Heil an Sünde gebunden und allein durch Gottes Gnade befreit. In scharfer Polemik, dichter Schriftauslegung und argumentativer Strenge verbindet Luther augustinische Tradition, reformatorische Rechtfertigungslehre und humanistische Kontroverskultur. Martin Luther, 1483 geboren, Augustinermönch, Bibelausleger und zentrale Gestalt der Reformation, schrieb dieses Werk aus der Erfahrung seines Ringens um Gottes Gerechtigkeit und aus der Auseinandersetzung mit kirchlicher Heilsvermittlung. Seine Vorlesungen über Paulus, sein Bruch mit Rom und seine seelsorgerliche Sorge vor jeder menschlichen Selbstzurechnung prägen die Schrift. Gegen Erasmus verteidigt er nicht Fatalismus, sondern die radikale Abhängigkeit des Glaubens von Gottes wirksamem Wort. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die den inneren Nerv reformatorischer Theologie verstehen wollen. Es fordert philosophisch heraus, erschließt zentrale Konflikte der frühen Neuzeit und zeigt Luther in intellektueller Höchstspannung. Wer Fragen nach Freiheit, Verantwortung, Gnade und Schriftgewissheit ernst nimmt, findet hier einen unbequemen, aber unverzichtbaren Klassiker.
Vom unfreien Willen, 1525 als lateinische Streitschrift De servo arbitrio erschienen, ist Martin Luthers entschiedene Antwort auf Erasmus von Rotterdams Verteidigung des freien Willens. Das Buch entfaltet eine theologisch zugespitzte Anthropologie: Der Mensch ist nach dem Sündenfall nicht neutral wählend, sondern in Bezug auf das Heil an Sünde gebunden und allein durch Gottes Gnade befreit. In scharfer Polemik, dichter Schriftauslegung und argumentativer Strenge verbindet Luther augustinische Tradition, reformatorische Rechtfertigungslehre und humanistische Kontroverskultur. Martin Luther, 1483 geboren, Augustinermönch, Bibelausleger und zentrale Gestalt der Reformation, schrieb dieses Werk aus der Erfahrung seines Ringens um Gottes Gerechtigkeit und aus der Auseinandersetzung mit kirchlicher Heilsvermittlung. Seine Vorlesungen über Paulus, sein Bruch mit Rom und seine seelsorgerliche Sorge vor jeder menschlichen Selbstzurechnung prägen die Schrift. Gegen Erasmus verteidigt er nicht Fatalismus, sondern die radikale Abhängigkeit des Glaubens von Gottes wirksamem Wort. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die den inneren Nerv reformatorischer Theologie verstehen wollen. Es fordert philosophisch heraus, erschließt zentrale Konflikte der frühen Neuzeit und zeigt Luther in intellektueller Höchstspannung. Wer Fragen nach Freiheit, Verantwortung, Gnade und Schriftgewissheit ernst nimmt, findet hier einen unbequemen, aber unverzichtbaren Klassiker.
Details
Erscheinungsjahr: 2022
Genre: Biographien
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 156 S.
ISBN-13: 9788027251841
ISBN-10: 8027251842
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Luther, Martin
Hersteller: Musaicum Books
Verantwortliche Person für die EU: OK Publishing s.r.o., 20a, Kosíre, Zahradníckova 1220, ?-150 00 Prague, obrody@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 8 mm
Von/Mit: Martin Luther
Erscheinungsdatum: 04.12.2022
Gewicht: 0,217 kg
Artikel-ID: 126177865

Ähnliche Produkte