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Beschreibung
Ausgehend von der von Augustin inspirierten Frage "Was also ist Sprache?" geht es dem Autor in seinem Essay darum, unser Verständnis der natürlichen Sprache darzulegen - nicht in einem umgreifenden begrifflichen System, sondern aus unterschiedlichen Blickwinkeln v.a. in Bezug auf die unterschiedlichen Funktionszusammenhänge, in die Sprache und Menschsein eingebettet sind. Die natürliche Sprache und ihre unterschiedlichen Gebrauchsweisen - vom negierenden über den fragenden bis zu metaphorischem, spielendem und aphoristischem Sprachgebrauch - werden als zentrale anthropologische Eigenschaft ausgewiesen, die sich evolutionär entwickelt. Die natürliche Sprache wird abgegrenzt von formalisierten Fachsprachen, die zwar informationsgenauer, aber bedeutungsärmer sind. Ihre Erkenntnis erfordert über eine systemtheoretisch und morphologisch verengte Perspektive hinaus die Bezugnahme auf erkenntnistheoretische, evolutionäre, semiotische und kulturgeschichtliche Aspekte, die in diesem Buch im Mittelpunkt der Betrachtung stehen. Eine wichtige Rolle spielt dabei das intuitive Wissen, das aus einem komplexen Sprachgefühl für die Verwendungsmöglichkeiten sprachlicher Formen resultiert.
Ausgehend von der von Augustin inspirierten Frage "Was also ist Sprache?" geht es dem Autor in seinem Essay darum, unser Verständnis der natürlichen Sprache darzulegen - nicht in einem umgreifenden begrifflichen System, sondern aus unterschiedlichen Blickwinkeln v.a. in Bezug auf die unterschiedlichen Funktionszusammenhänge, in die Sprache und Menschsein eingebettet sind. Die natürliche Sprache und ihre unterschiedlichen Gebrauchsweisen - vom negierenden über den fragenden bis zu metaphorischem, spielendem und aphoristischem Sprachgebrauch - werden als zentrale anthropologische Eigenschaft ausgewiesen, die sich evolutionär entwickelt. Die natürliche Sprache wird abgegrenzt von formalisierten Fachsprachen, die zwar informationsgenauer, aber bedeutungsärmer sind. Ihre Erkenntnis erfordert über eine systemtheoretisch und morphologisch verengte Perspektive hinaus die Bezugnahme auf erkenntnistheoretische, evolutionäre, semiotische und kulturgeschichtliche Aspekte, die in diesem Buch im Mittelpunkt der Betrachtung stehen. Eine wichtige Rolle spielt dabei das intuitive Wissen, das aus einem komplexen Sprachgefühl für die Verwendungsmöglichkeiten sprachlicher Formen resultiert.
Über den Autor
Wilhelm Köller (1941–2025) unterrichtete von 1975 bis 2006 als Professor für Sprachwissenschaft und Sprachdidaktik an der Gesamthochschule Kassel.
Inhaltsverzeichnis

1. Der Problem- und Intentionszusammenhang.- 2. Die natürliche Sprache.- 3. Die Sprache als Evolutionsphänomen.- 4. Die verschriftliche Sprache .- 5. Die Sprache als Medium.- 6. Der negierende Sprachgebrauch.- 7. Der fragende Sprachgebrauch.- 8. Der metaphorische Sprachgebrauch.- 9. Der spielerische Sprachgebrauch.- 10. Der aphoristische Sprachgebrauch.- 11. Schlussbemerkungen.- Literaturverzeichnis.- Personenregister.- Sachregister.

Details
Erscheinungsjahr: 2026
Genre: Allg. & vergl. Sprachwissenschaft, Geisteswissenschaften, Kunst, Musik
Rubrik: Sprachwissenschaft
Medium: Taschenbuch
Reihe: Abhandlungen zur Sprachwissenschaft
Inhalt: vi
242 S.
ISBN-13: 9783662724378
ISBN-10: 3662724375
Sprache: Deutsch
Herstellernummer: 89574527
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Köller, Wilhelm
Hersteller: J.B. Metzler
Springer Vieweg
Springer-Verlag GmbH
Abhandlungen zur Sprachwissenschaft
Verantwortliche Person für die EU: Springer Verlag GmbH, Tiergartenstr. 17, D-69121 Heidelberg, juergen.hartmann@springer.com
Maße: 235 x 155 x 14 mm
Von/Mit: Wilhelm Köller
Erscheinungsdatum: 23.03.2026
Gewicht: 0,382 kg
Artikel-ID: 134832905

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