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Beschreibung

Wenn alles Trauma ist - was bedeutet 'Trauma' dann noch?

Eine systematische Neubestimmung des Traumabegriffs
Klare Differenzierung zwischen Ereignis, subjektivem Erleben und Folgestörung
Analysiert kritisch die Ausweitung des Traumabegriffs und deren Folgen für die klinische Praxis

Der Begriff Trauma ist allgegenwärtig und verspricht Anerkennung, Schutz und Sensibilität. Doch je selbstverständlicher er verschiedenes Leid beschreibt, desto wichtiger wird die Frage: Was macht Trauma im Kern aus? Trauma bezeichnet keinen bloßen Reaktionsprozess, sondern einen Strukturbruch von Erfahrung - eine Erschütterung der Selbst- und Weltbezüge, den Verlust von Vertrautheit und den Bruch jener Erwartungshorizonte, die das In-der-Welt-Sein tragen. Die Autoren rekonstruieren den Begriff neu, unterscheiden zwischen belastendem Ereignis, subjektivem Leiden und psychischer Folgestörung und zeigen, warum Trauma weder mit dem Ereignis selbst noch mit einer Diagnose gleichzusetzen ist.

Das Buch verbindet biologische, phänomenologische und kulturelle Perspektiven und verteidigt den Traumabegriff gegen seine Entgrenzung, um das spezifisch Traumatische sichtbar zu halten.

Wenn alles Trauma ist - was bedeutet 'Trauma' dann noch?

Eine systematische Neubestimmung des Traumabegriffs
Klare Differenzierung zwischen Ereignis, subjektivem Erleben und Folgestörung
Analysiert kritisch die Ausweitung des Traumabegriffs und deren Folgen für die klinische Praxis

Der Begriff Trauma ist allgegenwärtig und verspricht Anerkennung, Schutz und Sensibilität. Doch je selbstverständlicher er verschiedenes Leid beschreibt, desto wichtiger wird die Frage: Was macht Trauma im Kern aus? Trauma bezeichnet keinen bloßen Reaktionsprozess, sondern einen Strukturbruch von Erfahrung - eine Erschütterung der Selbst- und Weltbezüge, den Verlust von Vertrautheit und den Bruch jener Erwartungshorizonte, die das In-der-Welt-Sein tragen. Die Autoren rekonstruieren den Begriff neu, unterscheiden zwischen belastendem Ereignis, subjektivem Leiden und psychischer Folgestörung und zeigen, warum Trauma weder mit dem Ereignis selbst noch mit einer Diagnose gleichzusetzen ist.

Das Buch verbindet biologische, phänomenologische und kulturelle Perspektiven und verteidigt den Traumabegriff gegen seine Entgrenzung, um das spezifisch Traumatische sichtbar zu halten.

Über den Autor

Jonas Tesarz, Prof. Dr. med., ist Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Er ist Facharzt für Innere Medizin sowie für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, EMDR-Supervisor und Gründer des Netzwerks für EMDR Schmerztherapie.

Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Angewandte Psychologie
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Psychologie
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 256 S.
ISBN-13: 9783608989748
ISBN-10: 3608989749
Sprache: Deutsch
Einband: Klappenbroschur
Autor: Tesarz, Jonas
Seidler, Günter H.
Hersteller: Klett-Cotta Verlag
Verantwortliche Person für die EU: J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger GmbH, Rotebühlstr. 77, D-70178 Stuttgart, produktsicherheit@klett-cotta.de
Maße: 213 x 139 x 25 mm
Von/Mit: Jonas Tesarz (u. a.)
Erscheinungsdatum: 02.10.2026
Gewicht: 0,337 kg
Artikel-ID: 136525582

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