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Beschreibung

Wer in der Stadt das Sagen hat
bietet eine prägnante und anschauliche Einführung in die Machtverhältnisse der griechischen Polis. Wie Mario Vegetti zeigt, fehlten im Athen des 5. und 4. Jahrhunderts v. Chr. die drei großen Stützen, die Herrschaft andernorts absicherten: ein zentralisierter Staatsapparat, eine priesterliche Autorität und eine verbindliche kulturelle Tradition. Aus dieser Souveränitätskrise entstand ein einzigartiges Laboratorium der politischen Theorie, das fünf grundlegende Prinzipien der Machtlegitimation hervorbrachte:
plethos
(Mehrheit),
nomos
(Gesetz),
kratos
(Gewalt),
arete
(Tugend) und
episteme
(Kompetenz). In einer thematisch gegliederten Darstellung führt Vegetti durch die antike Debatte, an der Philosophen, Historiker, Dichter und Politiker beteiligt waren. Er vergleicht die griechischen Typologien mit den Herrschaftsmodellen Max Webers und Alexandre Kojèves und zeigt, inwiefern das begriffliche Instrumentarium der Antike auch für die heutige politische Reflexion noch maßgeblich ist.

Wer in der Stadt das Sagen hat
bietet eine prägnante und anschauliche Einführung in die Machtverhältnisse der griechischen Polis. Wie Mario Vegetti zeigt, fehlten im Athen des 5. und 4. Jahrhunderts v. Chr. die drei großen Stützen, die Herrschaft andernorts absicherten: ein zentralisierter Staatsapparat, eine priesterliche Autorität und eine verbindliche kulturelle Tradition. Aus dieser Souveränitätskrise entstand ein einzigartiges Laboratorium der politischen Theorie, das fünf grundlegende Prinzipien der Machtlegitimation hervorbrachte:
plethos
(Mehrheit),
nomos
(Gesetz),
kratos
(Gewalt),
arete
(Tugend) und
episteme
(Kompetenz). In einer thematisch gegliederten Darstellung führt Vegetti durch die antike Debatte, an der Philosophen, Historiker, Dichter und Politiker beteiligt waren. Er vergleicht die griechischen Typologien mit den Herrschaftsmodellen Max Webers und Alexandre Kojèves und zeigt, inwiefern das begriffliche Instrumentarium der Antike auch für die heutige politische Reflexion noch maßgeblich ist.

Über den Autor
Mario Vegetti (1937-2018) war ein theo­retisch versierter Gräzist und Philosophiehistoriker mit Schwerpunkt auf der antiken Philosophie. 1959 wurde er an der Universität Pavia mit einer Arbeit über Thukydides promoviert. An der selben Universität lehrte Vegetti von 1975 bis 2005 als Professor für Geschichte der antiken Philosophie. Sein besonderes Interesse galt dem Zusammenspiel von philosophischem und wissenschaftlichem Denken in der Antike, das er in seinem Werk Il coltello e lo stilo (1979) untersuchte.
Als anerkannter Platon-Experte veröffentlichte er eine umfassende siebenbändige kommentierte Ausgabe der Politeia (1998-2007). Weitere wichtige Arbeiten waren L'etica degli antichi (1989), Quindici lezioni su Platone (2003) und Chi comanda nella città (2017), das hier als erstes seiner Werke in deutscher Übersetzung vorgestellt wird.
Details
Erscheinungsjahr: 2026
Fachbereich: Populäre Darstellungen
Genre: Geisteswissenschaften, Kunst, Musik, Philosophie
Rubrik: Geisteswissenschaften
Medium: Taschenbuch
Originaltitel: Chi comanda nella città
Inhalt: 124 S.
ISBN-13: 9783911804059
ISBN-10: 3911804059
Sprache: Deutsch
Originalsprache: Italienisch
Einband: Klappenbroschur
Autor: Vegetti, Mario
Übersetzung: Gregory, Stephan
Hersteller: tentare Verlag
Gregory, Stephan, Dr.
Verantwortliche Person für die EU: tentare Verlag, Stephan Gregory, Obere Hauptstr. 38, D-85354 Freising, info@tentare.de
Maße: 205 x 103 x 12 mm
Von/Mit: Mario Vegetti
Erscheinungsdatum: 27.03.2026
Gewicht: 0,14 kg
Artikel-ID: 134911691

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