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Beschreibung
Wolf unter Wölfen (Band 1&2) entfaltet ein groß angelegtes Panorama der deutschen Inflationszeit von 1923. Im Zentrum steht Wolfgang Pagel, dessen Glücksspiel, Liebesbindung und existenzielle Haltlosigkeit Fallada mit der moralischen Desorientierung einer ganzen Gesellschaft verschränkt. Zwischen Berliner Halbwelt, Gutshofmilieu und ökonomischem Zusammenbruch verbindet der Roman neusachliche Beobachtungsschärfe mit psychologischem Realismus. Seine erzählerische Kraft liegt in der genauen Darstellung sozialer Abhängigkeiten, beschädigter Hoffnungen und jener Gewalt, die aus Unsicherheit erwächst. Hans Fallada, 1893 als Rudolf Ditzen geboren, kannte die Brüche des frühen 20. Jahrhunderts aus eigener Erfahrung: Krankheit, Sucht, Gefängnisaufenthalte, ländliche Arbeitswelten und der prekäre Schriftstellerberuf prägten seinen Blick auf Menschen am Rand stabiler Ordnung. Gerade diese biographische Nähe zu Scheitern, Schuld und Überlebenswillen befähigte ihn, die Weimarer Krisenjahre nicht abstrakt, sondern in konkreten Lebensläufen sichtbar zu machen. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die historische Erkenntnis mit erzählerischer Dichte suchen. Falladas Roman ist keine bloße Zeitkulisse, sondern eine präzise Studie darüber, wie gesellschaftlicher Zerfall in private Entscheidungen eindringt. Wer die deutsche Moderne verstehen will, findet hier ein eindringliches, vielstimmiges und bis heute beunruhigend aktuelles Werk.
Wolf unter Wölfen (Band 1&2) entfaltet ein groß angelegtes Panorama der deutschen Inflationszeit von 1923. Im Zentrum steht Wolfgang Pagel, dessen Glücksspiel, Liebesbindung und existenzielle Haltlosigkeit Fallada mit der moralischen Desorientierung einer ganzen Gesellschaft verschränkt. Zwischen Berliner Halbwelt, Gutshofmilieu und ökonomischem Zusammenbruch verbindet der Roman neusachliche Beobachtungsschärfe mit psychologischem Realismus. Seine erzählerische Kraft liegt in der genauen Darstellung sozialer Abhängigkeiten, beschädigter Hoffnungen und jener Gewalt, die aus Unsicherheit erwächst. Hans Fallada, 1893 als Rudolf Ditzen geboren, kannte die Brüche des frühen 20. Jahrhunderts aus eigener Erfahrung: Krankheit, Sucht, Gefängnisaufenthalte, ländliche Arbeitswelten und der prekäre Schriftstellerberuf prägten seinen Blick auf Menschen am Rand stabiler Ordnung. Gerade diese biographische Nähe zu Scheitern, Schuld und Überlebenswillen befähigte ihn, die Weimarer Krisenjahre nicht abstrakt, sondern in konkreten Lebensläufen sichtbar zu machen. Dieses Buch empfiehlt sich Leserinnen und Lesern, die historische Erkenntnis mit erzählerischer Dichte suchen. Falladas Roman ist keine bloße Zeitkulisse, sondern eine präzise Studie darüber, wie gesellschaftlicher Zerfall in private Entscheidungen eindringt. Wer die deutsche Moderne verstehen will, findet hier ein eindringliches, vielstimmiges und bis heute beunruhigend aktuelles Werk.
Details
Erscheinungsjahr: 2022
Genre: Romane & Erzählungen
Rubrik: Belletristik
Medium: Taschenbuch
Inhalt: 596 S.
ISBN-13: 9788027360680
ISBN-10: 8027360684
Sprache: Deutsch
Einband: Kartoniert / Broschiert
Autor: Fallada, Hans
Hersteller: e-artnow
Verantwortliche Person für die EU: e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com
Maße: 229 x 152 x 31 mm
Von/Mit: Hans Fallada
Erscheinungsdatum: 17.12.2022
Gewicht: 0,83 kg
Artikel-ID: 126416316