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Beschreibung
Gut fünfzig Jahre nach der ersten Auflage von Peter Bulthaups Buch Zur gesellschaftlichen Funktion der Naturwissenschaften erscheint im schnelllebigen Wissenschaftsbetrieb eine Erinnerung an den Autor als sinnvoll. Peter Bulthaup, geboren 1934, studierte Physikalische Chemie und Philosophie, promovierte in Frankfurt am Main und setzte seine philosophischen Studien bei Adorno und Horkheimer fort. Aus dieser Verbindung entwickelte er eine eigenständige Position zur gesellschaftlichen Funktion der Wissenschaften. Bulthaup teilte die Kritik Horkheimers und Adornos an einem positivistisch überformten wissenschaftlichen Denken, ging aber über diese Kritik hinaus mit der Einsicht, dass nicht die logische oder theoretische Form des wissenschaftlichen Denkens das Hauptproblem sei, sondern die historisch bestimmte gesellschaftliche Funktion der Wissenschaften und Techniken. In der bürgerlichen Gesellschaft werden die Naturwissenschaften dem partikularen Interesse an der Kapitalverwertung untergeordnet.
Bulthaup erkennt die Tradition der philosophischen Erkenntnistheorie und Ethik sowie die Gesellschaftstheorie der Marxschen Kapitalismuskritik als wesentliche Momente für das Verstehen von Naturwissenschaft. Vor diesem Hintergrund bieten die hier neu aufgelegten Aufsätze von Peter Bulthaup wesentliche begriffliche und argumentative Grundlagen für ein wissenschaftlich gebildetes Bewußtsein, das seiner gesellschaftlichen Funktionalisierung nicht verfällt, weil es sie kritisch begreifen und gegen die eigene moralisch begründete gesellschaftliche Verantwortung abgrenzen kann.
Bulthaup erkennt die Tradition der philosophischen Erkenntnistheorie und Ethik sowie die Gesellschaftstheorie der Marxschen Kapitalismuskritik als wesentliche Momente für das Verstehen von Naturwissenschaft. Vor diesem Hintergrund bieten die hier neu aufgelegten Aufsätze von Peter Bulthaup wesentliche begriffliche und argumentative Grundlagen für ein wissenschaftlich gebildetes Bewußtsein, das seiner gesellschaftlichen Funktionalisierung nicht verfällt, weil es sie kritisch begreifen und gegen die eigene moralisch begründete gesellschaftliche Verantwortung abgrenzen kann.
Gut fünfzig Jahre nach der ersten Auflage von Peter Bulthaups Buch Zur gesellschaftlichen Funktion der Naturwissenschaften erscheint im schnelllebigen Wissenschaftsbetrieb eine Erinnerung an den Autor als sinnvoll. Peter Bulthaup, geboren 1934, studierte Physikalische Chemie und Philosophie, promovierte in Frankfurt am Main und setzte seine philosophischen Studien bei Adorno und Horkheimer fort. Aus dieser Verbindung entwickelte er eine eigenständige Position zur gesellschaftlichen Funktion der Wissenschaften. Bulthaup teilte die Kritik Horkheimers und Adornos an einem positivistisch überformten wissenschaftlichen Denken, ging aber über diese Kritik hinaus mit der Einsicht, dass nicht die logische oder theoretische Form des wissenschaftlichen Denkens das Hauptproblem sei, sondern die historisch bestimmte gesellschaftliche Funktion der Wissenschaften und Techniken. In der bürgerlichen Gesellschaft werden die Naturwissenschaften dem partikularen Interesse an der Kapitalverwertung untergeordnet.
Bulthaup erkennt die Tradition der philosophischen Erkenntnistheorie und Ethik sowie die Gesellschaftstheorie der Marxschen Kapitalismuskritik als wesentliche Momente für das Verstehen von Naturwissenschaft. Vor diesem Hintergrund bieten die hier neu aufgelegten Aufsätze von Peter Bulthaup wesentliche begriffliche und argumentative Grundlagen für ein wissenschaftlich gebildetes Bewußtsein, das seiner gesellschaftlichen Funktionalisierung nicht verfällt, weil es sie kritisch begreifen und gegen die eigene moralisch begründete gesellschaftliche Verantwortung abgrenzen kann.
Bulthaup erkennt die Tradition der philosophischen Erkenntnistheorie und Ethik sowie die Gesellschaftstheorie der Marxschen Kapitalismuskritik als wesentliche Momente für das Verstehen von Naturwissenschaft. Vor diesem Hintergrund bieten die hier neu aufgelegten Aufsätze von Peter Bulthaup wesentliche begriffliche und argumentative Grundlagen für ein wissenschaftlich gebildetes Bewußtsein, das seiner gesellschaftlichen Funktionalisierung nicht verfällt, weil es sie kritisch begreifen und gegen die eigene moralisch begründete gesellschaftliche Verantwortung abgrenzen kann.
Über den Autor
Peter Bulthaup (1934-2004), Philosoph und Naturwissenschaftler, war viele Jahre Professor für Philosophie an der Universität Hannover. Als Schüler Adornos bemühte er sich, die eigentliche philosophische Basis für die kritische Theorie darzulegen - in viel beachteten Vorlesungen, die hier erstmals publiziert werden.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2026 |
|---|---|
| Fachbereich: | Allgemeines |
| Genre: | Recht, Sozialwissenschaften, Wirtschaft |
| Rubrik: | Sozialwissenschaften |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 150 S. |
| ISBN-13: | 9783987370496 |
| ISBN-10: | 3987370491 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Bulthaup, Peter |
| Herausgeber: |
Michael Heidemann/Michael Städtler/Gesellschaftswissenschaftliches Ins
titut Hannover |
| Auflage: | 3. Auflage |
| Hersteller: | zu Klampen! Verlag |
| Verantwortliche Person für die EU: | zu Klampen Verlag GbR, Miriam Hirschauer, Röse 21, D-31832 Springe, info@zuklampen.de |
| Maße: | 205 x 125 x 11 mm |
| Von/Mit: | Peter Bulthaup |
| Erscheinungsdatum: | 14.01.2026 |
| Gewicht: | 0,188 kg |