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Beschreibung
Rosa Mayreders Zur Kritik der Weiblichkeit ist eine scharfsinnige Analyse jener kulturellen, psychologischen und sozialen Konstruktionen, die um 1900 als "weibliche Natur" ausgegeben wurden. In essayistischer, zugleich philosophisch präziser Prosa zerlegt Mayreder die Autorität von Medizin, Moral und bürgerlicher Konvention und zeigt, wie Weiblichkeit weniger Schicksal als historisch erzeugte Norm ist. Im Kontext der frühen Frauenbewegung und der Wiener Moderne verbindet das Buch Gesellschaftskritik mit einer Verteidigung individueller Selbstbestimmung. Mayreder (1858-1938), Schriftstellerin, Malerin, Musikerin und eine der bedeutenden Theoretikerinnen des österreichischen Feminismus, schrieb aus der Erfahrung einer hochgebildeten Frau, deren Entfaltung durch die Geschlechterordnung ihrer Zeit begrenzt wurde. Ihre Nähe zu liberalen, künstlerischen und reformerischen Kreisen Wiens schärfte ihren Blick für die Widersprüche der Moderne: Emanzipationsversprechen, wissenschaftlicher Fortschritt und soziale Disziplinierung gingen Hand in Hand. Aus dieser Spannung erwuchs ihr beharrliches Plädoyer gegen Typisierung und für geistige Autonomie. Diese Ausgabe der Klassiker des Feminismus empfiehlt sich allen, die die genealogischen Grundlagen gegenwärtiger Geschlechterdebatten verstehen möchten. Mayreders Argumentation ist historisch verankert und dennoch erstaunlich aktuell, weil sie starre Identitätsbilder ebenso befragt wie die Macht der Institutionen, sie zu befestigen. Das Buch ist kein bloßes Dokument, sondern ein anspruchsvoller, klarer Anstoß zur kritischen Lektüre von Weiblichkeit, Freiheit und Kultur.
Rosa Mayreders Zur Kritik der Weiblichkeit ist eine scharfsinnige Analyse jener kulturellen, psychologischen und sozialen Konstruktionen, die um 1900 als "weibliche Natur" ausgegeben wurden. In essayistischer, zugleich philosophisch präziser Prosa zerlegt Mayreder die Autorität von Medizin, Moral und bürgerlicher Konvention und zeigt, wie Weiblichkeit weniger Schicksal als historisch erzeugte Norm ist. Im Kontext der frühen Frauenbewegung und der Wiener Moderne verbindet das Buch Gesellschaftskritik mit einer Verteidigung individueller Selbstbestimmung. Mayreder (1858-1938), Schriftstellerin, Malerin, Musikerin und eine der bedeutenden Theoretikerinnen des österreichischen Feminismus, schrieb aus der Erfahrung einer hochgebildeten Frau, deren Entfaltung durch die Geschlechterordnung ihrer Zeit begrenzt wurde. Ihre Nähe zu liberalen, künstlerischen und reformerischen Kreisen Wiens schärfte ihren Blick für die Widersprüche der Moderne: Emanzipationsversprechen, wissenschaftlicher Fortschritt und soziale Disziplinierung gingen Hand in Hand. Aus dieser Spannung erwuchs ihr beharrliches Plädoyer gegen Typisierung und für geistige Autonomie. Diese Ausgabe der Klassiker des Feminismus empfiehlt sich allen, die die genealogischen Grundlagen gegenwärtiger Geschlechterdebatten verstehen möchten. Mayreders Argumentation ist historisch verankert und dennoch erstaunlich aktuell, weil sie starre Identitätsbilder ebenso befragt wie die Macht der Institutionen, sie zu befestigen. Das Buch ist kein bloßes Dokument, sondern ein anspruchsvoller, klarer Anstoß zur kritischen Lektüre von Weiblichkeit, Freiheit und Kultur.
Details
| Erscheinungsjahr: | 2022 |
|---|---|
| Genre: | Soziologie |
| Rubrik: | Wissenschaften |
| Medium: | Taschenbuch |
| Inhalt: | 132 S. |
| ISBN-13: | 9788027356317 |
| ISBN-10: | 8027356318 |
| Sprache: | Deutsch |
| Einband: | Kartoniert / Broschiert |
| Autor: | Mayreder, Rosa |
| Hersteller: | e-artnow |
| Verantwortliche Person für die EU: | e-artnow s.r.o., Za Sidlistem 22, ?-143 00 Prague, kristoferpaetau@gmail.com |
| Maße: | 229 x 152 x 7 mm |
| Von/Mit: | Rosa Mayreder |
| Erscheinungsdatum: | 16.12.2022 |
| Gewicht: | 0,203 kg |